Frauentennis Kerber früh raus, Petkovic weiter

Es war ihr erstes Turnierspiel seit Gewinn der Australian Open - und es lief nicht gut für Angelique Kerber. In Doha ist sie bereits in der zweiten Runde gescheitert. Andrea Petkovic machte es diesmal besser.

Weltranglistenzweite Kerber: In Doha nur ein kurzer Auftritt
Bongarts/Getty Images

Weltranglistenzweite Kerber: In Doha nur ein kurzer Auftritt


Mit einer Niederlage ist Angelique Kerber nach ihrem Australien-Open-Triumph auf die Tennis-Tour zurückgekehrt. Die Deutsche verlor am Dienstag in der zweiten Runde des WTA-Turniers in Doha 5:7, 1:6 gegen Zheng Saisai aus China. Die Weltranglistezweite hatte in der ersten Runde von einem Freilos profitiert. Seit ihrem Grand-Slam-Sieg in Melbourne hatte Kerber nur noch im Fed Cup gespielt.

"Natürlich ist das jetzt als Major-Gewinnerin eine neue Situation für mich. Aber es kam auch so alles zusammen. Ich habe mich schlecht bewegt und viel zu viele Fehler gemacht", sagte Kerber dem Sport-Informations-Dienst nach dem frühen K.o.

Der topgesetzten Kerber waren die Strapazen der vergangenen Wochen deutlich anzumerken. Ihr fehlten Spritzigkeit und Power. Bereits nach dem Verlust des ersten Satzes, in dem sie sich 15 unbedrängte Fehler leistete, hatte die Weltranglistenzweite zu ihrem herbeigerufenen Coach Torben Beltz gesagt: "Ich fühle mich so was von leer." Kerber kämpfte zwar, aber die Linkshänderin fand gegen die krasse Außenseiterin Zheng nie zu ihrem soliden und gefürchteten Spiel.

Zuvor war Andrea Petkovic gegen die Russin Margarita Gasparjan nach einem 6:3, 6:3 in das Achtelfinale eingezogen. Sie trifft nun Coco Vandeweghe aus den USA. "Ich merke, dass ich Schritt für Schritt vorankomme. Ich bin auf dem richtigen Weg", sagte die Weltranglisten-27. Petkovic, die vor der Saison Jan de Witt als Trainer verpflichtet hatte.

Die Hartplatz-Veranstaltung in Doha ist mit gut 2,8 Millionen Dollar dotiert.

aha/sid/dpa



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insgesamt 6 Beiträge
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Seite 1
kopi4 23.02.2016
1.
Hoffentlich ein einmaliger Ausrutscher und nicht das Dejavu von "nach dem Wimbledonfinale geht nix mehr" Sabine Lisicki
tombuh 23.02.2016
2. Wie kann denn...
eine grand slam siegerin an einem offiziellen turnier in dem sklavenstaat teilnehmen? Die bayern wurden ja schon fuer ein trainingslager verpruegelt! Schlimm, schlimm, sehr schlimm! Also wirklich. Das geht ja gaaaar nicht!
krissy 23.02.2016
3. Die Kerber
dürfte sowieso die schwächste Grand Slam-Siegerin aller Zeiten sein. Normal fliegt sie in Runde 1 raus (Matchball gegen sich).
brassica 23.02.2016
4. Unsinn!
Zitat von krissydürfte sowieso die schwächste Grand Slam-Siegerin aller Zeiten sein. Normal fliegt sie in Runde 1 raus (Matchball gegen sich).
Unsinniger Kommentar! Angi Kerber ist bereits in mehreren Grand-Slam-Turnieren sehr weit gekommen. Und in Melbourne hat sie nun die Nr. 1 der Weltrangliste ganz souverän im Finale besiegt. Dass es nicht ganz so glatt weiterlaufen würde, das war eigentlich zu erwarten. Ich bin mir aber sicher, dass sie demnächst wieder ganz vorne mit dabei ist. Das Zeug dazu hat sie jedenfalls, das hat sie bewiesen.
tiger1999 24.02.2016
5. Das war's
Sie hat mit Sieg in Melbourne alles erreicht, mehr kommt nicht mehr. Wetten ?
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