ATP-Finale in London: Djokovic und Murray ziehen ins Halbfinale ein
Tennisprofi Novak Djokovic ist ins Halbfinale des ATP-Saisonabschlusses eingezogen. Dank eines ungefährdeten Siegs gegen Tomas Berdych steht der Serbe als Gruppensieger fest. Den zweiten Platz sicherte sich Olympiasieger Andy Murray.
Hamburg - Der Tennis-Weltranglistenerste Novak Djokovic steht beim ATP-Tour-Finale in London im Halbfinale. Der 25-Jährige besiegte am Freitag den Tschechen Tomas Berdych 6:2, 7:6 (8:6) und beendet die Gruppe A als Sieger mit einer 3:0-Matchbilanz. Zuvor hatte er Andy Murray und Jo-Wilfried Tsonga bezwungen. Platz zwei in der Gruppe sicherte sich Murray, der Tsonga später am Abend 6:2, 7:6 (7:3) besiegte.
Djokovic hat damit weiter die Chance, seinen zweiten Sieg beim Turnier der acht Saisonbesten nach seinem Triumph 2008 in Shanghai zu feiern. Das Semifinale erreicht der Serbe zum insgesamt dritten Mal. Gegen wen Djokovic nun antreten wird, entscheidet sich am Samstag.
In Gruppe B ist bislang nur Titelverteidiger Roger Federer aus der Schweiz sicher qualifiziert. Den vierten und letzten Halbfinal-Teilnehmer ermitteln der Spanier David Ferrer und Juan Martin del Potro aus Argentinien in einem Fernduell.
In London erreichen die jeweils zwei Gruppenbesten der beiden Vierergruppen das Halbfinale. Mit sechs Titeln führt Federer die Rekordliste vor Pete Sampras und Ivan Lendl mit jeweils fünf Triumphen an.
bka/sid
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- Freitag, 09.11.2012 – 17:30 Uhr
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| Sieger ATP World Tour Finals seit 2000 | ||
| Jahr* | Ort | Sieger |
| 2012 | London | ??? |
| 2011 | London | Roger Federer |
| 2010 | London | Roger Federer |
| 2009 | London | Nikolai Dawydenko |
| 2008 | Shanghai | Novak Djokovic |
| 2007 | Shanghai | Roger Federer |
| 2006 | Shanghai | Roger Federer |
| 2005 | Shanghai | David Nalbandian |
| 2004 | Houston | Roger Federer |
| 2003 | Houston | Roger Federer |
| 2002 | Shanghai | Lleyton Hewitt |
| 2001 | Sydney | Lleyton Hewitt |
| 2000 | Lissabon | Gustavo Kuerten |
| *seit 2009 ATP World Tour Finals, davor von 2000 bis 2008 Tennis Masters Cup | ||
VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.
PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.
STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.
LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.
SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.
Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:
TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.
SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.
DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.
Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.
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