ATP-Masters: Federer feiert lockeren Rekordsieg

Nur eine gute Stunde benötigte Roger Federer, um seine erste Partie beim ATP-Masters zu gewinnen. Der Schweizer besiegte den Serben Janko Tipsarevic - und ist mit nun 40. Matcherfolgen beim Saisonabschluss alleiniger Rekordhalter. David Ferrer besiegte im zweiten Duell Juan Martin Del Potro.

Tennisprofi Federer: Klarer Erfolg gegen Tipsarevic Zur Großansicht
AP

Tennisprofi Federer: Klarer Erfolg gegen Tipsarevic

Hamburg - Titelverteidiger Roger Federer ist mit einer starken Leistung in das ATP-Masters in London gestartet. Der Schweizer Weltranglistenzweite besiegte in der ersten Partie der Gruppe B den Serben Janko Tipsarevic 6:3, 6:1. Federer ist dank seines 40. Matcherfolgs beim Saisonabschluss der acht Jahresbesten alleiniger Rekordhalter vor Ivan Lendl (39 Siege).

Gegen den für den verletzten Rafael Nadal nachgerückten Tipsarevic ging Federer in nur 68 Minuten als Sieger vom Platz. Dabei ließ der Schweizer keinen Breakball zu und gab bei seinem ersten Aufschlag nur einen Punkt ab. Der 31-Jährige will bei dem mit 6,86 Millionen Euro dotierten Hartplatz-Event seinen siebten Titel gewinnen.

Im zweiten Spiel der Gruppe B besiegte der Weltranglistenfünfte David Ferrer aus Spanien den Argentinier Juan Martin Del Potro 6:3, 3:6, 6:4. Ferrer, der am Sonntag in Paris-Bercy seinen ersten Masters-Titel geholt hatte, feierte mit einer sehr soliden Vorstellung im achten Duell mit Del Potro den sechsten Sieg. Die südamerikanische Nummer sieben der Welt hatte zuletzt die ATP-Events in Wien und Basel gewonnen.

In der Gruppe A hatten schon am Montag die ersten Partien stattgefunden. Dabei besiegte der Schotte Andy Murray Tomas Berdych aus Tschechien, zudem gewann der Weltranglistenerste Novak Djokovic gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga. Die jeweils zwei Gruppenbesten erreichen in London das Halbfinale.

leh/dpa/sid

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Sport
Twitter | RSS
alles zum Thema Tennis
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.