ATP-Masters: Federer zieht ins Halbfinale ein, Del Potro bezwingt Tipsarevic

Roger Federer hat beim ATP-Saisonfinale den Spanier David Ferrer besiegt. Damit hat sich der Titelverteidiger vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert. Allerdings hatte Federer mehr Mühe als bei seinem Erfolg gegen Janko Tipsarevic. Der verlor auch sein Match gegen Juan Martin Del Potro.

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Tennisprofi Federer: Ins Halbfinale des ATP-Masters eingezogen

Hamburg - Titelverteidiger Roger Federer hat auch sein zweites Match beim ATP-Saisonfinale der acht besten Tennisprofis in London gewonnen und sich vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert. Der Weltranglistenzweite aus der Schweiz setzte sich gegen den zwei Positionen niedriger gelisteten Spanier David Ferrer 6:4, 7:6 (7:5) durch und darf weiter von seinem dritten Titel in Folge beim World Tour Final träumen.

Zwei Tage nach seinem klaren Auftaktsieg gegen den Serben Janko Tipsarevic hatte der 31 Jahre alte Federer gegen Ferrer mehr Mühe. Im zweiten Satz gab zunächst keiner der Kontrahenten seinen Aufschlag ab, der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Wimbledon-Sieger Federer verwandelte nach 1:48 Stunden schließlich seinen dritten Matchball, es war im 14. Spiel gegen Ferrer der 14. Sieg.

"Ich habe ein sehr gutes Spiel hingelegt und mich qualifiziert, das ist eine große Erleichterung", sagte Federer: "Es war ein langes und hartes Match, David hat zur Zeit einen sehr starken Lauf. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg."

In der Gruppe B hat der argentinische Tennisprofi Juan Martin Del Potro im zweiten Gruppenspiel den ersten Sieg gefeiert. Im Duell der Auftakt-Verlierer setzte sich der Weltranglisten-Siebte in London gegen Janko Tipsarevic in zwei Sätzen 6:0, 6:4 durch. Der Serbe hatte in seinem ersten Match gegen Roger Federer verloren, del Potro gegen den Spanier David Ferrer.

leh/dpa/sid

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.