ATP-Turnier in Monte Carlo: Kohlschreiber chancenlos gegen Nadal

Tennisprofi Kohlschreiber: Zweisatz-Niederlage gegen Nadal Zur Großansicht
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Tennisprofi Kohlschreiber: Zweisatz-Niederlage gegen Nadal

Aus und vorbei: Das Tennis-Turnier in Monte Carlo geht ohne deutsche Spieler weiter. Philipp Kohlschreiber verlor im Achtelfinale gegen Rafael Nadal, Florian Mayer musste sich Grigor Dimitrow geschlagen geben. Auch drei Mitfavoriten sind ausgeschieden.

Hamburg - Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer sind beim Tennis-Turnier in Monte Carlo jeweils im Achtelfinale ausgeschieden. Kohlschreiber verlor bei der mit 2,65 Millionen Euro dotierten Sandplatzveranstaltung nach 80 Minuten gegen den spanischen Top-Star Rafael Nadal klar 2:6, 4:6, der in Monaco seinen neunten Turniersieg in Folge feiern kann.

"Rafael ist topfit und unglaublich dominant. Gegen sein Top-Spin-Spiel zu bestehen, ist immens schwierig. Ich musste immer voll durchziehen, so passieren natürlich Fehler", sagte Kohlschreiber, für den es im zehnten Duell die neunte Niederlage gegen Nadal war. Mayer war gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow bei seiner 2:6, 4:6-Niederlage ebenfalls chancenlos.

Ausgeschieden sind in Monte Carlo auch drei Mitfavoriten. US-Open-Champion Andy Murray enttäuschte bei seiner 1:6, 2:6-Pleite gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka. Tomas Berdych aus Tschechien unterlag dem Italiener Fabio Fognini 2:6, 4:6. Und der Argentinier Juan Martín del Potro scheiterte nach 2:37 Stunden am Finnen Jarkko Nieminen 4:6, 6:4, 6:7 (4:7). Novak Djokovic kämpfte sich dagegen ins Viertelfinale. Der Australian-Open-Sieger setzte sich gegen Juan Monaco aus Argentinien 4:6, 6:2, 6:2 durch.

ham/sid/dpa

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.