Bach-Konkurrent Auch Bubka will im IOC hoch hinaus

Als früherer Weltklasse-Stabhochspringer ist Sergej Bubka große Höhen gewohnt. Jetzt will der Ukrainer auch das höchste Amt des Internationalen Olympischen Komitees anstreben. Als sechster Anwärter bewirbt er sich auf den Posten des IOC-Bosses.

Ex-Leichtathlet Bubka: Sechster Bewerber um das IOC-Amt
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Ex-Leichtathlet Bubka: Sechster Bewerber um das IOC-Amt


Hamburg - Stabhochsprung-Weltrekordler Sergej Bubka hat aus dem IOC-Präsidentenrennen einen Sechskampf gemacht. Nach Thomas Bach, Ng Ser Miang (Singapur), Richard Carrion (Puerto Rico), Wu Ching-Kuo (Taiwan) und dem Schweizer Denis Oswald kündigte der Ukrainer am Dienstag in St. Petersburg als sechster Anwärter seine Bewerbung um das höchste Amt im Weltsport an. Der 49 Jahre alte Olympiasieger von Seoul 1988 ist der mit Abstand jüngste Kandidat im Feld, zehn Jahre jünger als Bach.

Der Deutsche IOC-Vizepräsident und Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hatte als erstes seine Kandidatur verkündet. Er gilt immer noch als Favorit auf die Nachfolge des amtierenden IOC-Chefs Jacques Rogge.

Diskus-Olympiasieger Robert Harting gewinnt der Kandidatur von Bach für das Präsidentenamt etwas Positives ab. "Wenn da einer gewählt wird, wird er ja seinen DOSB-Posten abgeben, und es kommt endlich ein neuer Mann", sagte er in der "Berliner Zeitung" hinsichtlich der Nachfolgelösung im Deutschen Olympischen Sportbund.

Harting kritisierte hinsichtlich Bachs IOC-Ambitionen: "Ist ja auch okay, dass er antritt. Ich fand nur die Aussage, dass seine Kandidatur eine Anerkennung des deutschen Sports sei, ziemlich vermessen. Unser deutscher Sport wird doch in erster Linie durch die Bevölkerung anerkannt und nicht, weil da einer kandidiert."

aha/dpa



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