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Australian Open: Auch Kerber im Achtelfinale

Tennisspielerin Angelique Kerber: Kommt nach einem holprigen Turnierstart immer besser in Form Zur Großansicht
REUTERS

Tennisspielerin Angelique Kerber: Kommt nach einem holprigen Turnierstart immer besser in Form

Klarer Sieg in Runde drei: Mit Angelique Kerber ist die dritte Deutsche ins Achtelfinale bei den Australian Open eingezogen. Dort trifft sie am Montag auf eine Landsfrau.

Angelique Kerber steht als dritte deutsche Spielerin im Achtelfinale der Australian Open. Die 28-jährige, die beim Turnier in Melbourne an Position sieben gesetzt ist, siegte in 57 Minuten 6:1, 6:3 über die US-Amerikanerin Madison Brengle. In der Runde der letzten 16 trifft sie am Montag auf Annika Beck.

Kerber zeigte sich nach ihrem Match zufrieden mit der eigenen Leistung: "Jedes Spiel läuft es besser. Ich hatte heute vom ersten Ballwechsel an meinen Rhythmus." Erstmals seit Juli 2014 steht sie wieder im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers.

Kerbers kommende Gegnerin Annika Beck, die vor Turnierstart auf Weltranglistenplatz 55 geführt wurde, hatte sich zuvor in einem rein deutschen Duell 6:0, 6:4 gegen Laura Siegemund durchgesetzt. Damit schaffte es die 21-Jährige zum ersten Mal in ihrer Karriere in die Runde der letzten 16 bei einem Major-Turnier. "Damit hatte ich im Vorfeld auch nicht gerechnet", sagte Beck und fügte mit Blick auf das Duell mit Kerber an: "Jetzt bin ich im nächsten Match auf jeden Fall nicht die Favoritin."

Dank des Aufeinandertreffens von Kerber und Beck in der nächsten Runde steht beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres erstmals seit 2011 auf jeden Fall wieder mindestens eine Deutsche im Viertelfinale.

Nachdem sich Anna Friedsam bereits zuvor überraschend ein Ticket für das Achtelfinale gesichert hatte, hat die ungesetzte Anna-Lena Friedsam am Sonntag die Gelegenheit mit einem Erfolg über die Nummer vier der Weltrangliste, Agnieszka Radwanska aus Polen, ebenfalls unter die letzten 16 vorzustoßen. Letztmals hatten 1988 mit Steffi Graf, Claudia Kohde-Kilsch, Sylvia Hanika und Claudia Porwik vier deutsche Spielerinnen in Melbourne im Achtelfinale gestanden.

lst/sid

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Meinen herzlichen Glückwunsch
zaunreiter35 23.01.2016
an Annika Beck und Angie Kerber. Das Spiel zwischen Beck und Siegemund habe ich mir noch geben können, danach hat mich der Sandmann ins Bett geschickt. Die unorthodox spielende Siegemund - Selbstbeschreibung: positiv verrückt - hat erst im zweiten Satz in Ansätzen gezeigt, was sie drauf haben kann. Aber auch von der Verletzungspause Siegemunds und der folgenden eigenen Konzentrationsschwäche liess sich Beck nicht wirklich aus dem Konzept bringen. Schmunzeln lässt mich Eurosport mit der Werbung zu den Australian Open. Zum Start wurde ja mit Serena Williams aufgemacht und "den jungen wilden Deutschen", die nicht nur das Beiwerk sein wollen. Immer noch nervig finde ich den österreichischen Co-Kommentator von Markus Theil.
2. Häh?
unglaeubig 23.01.2016
Ist den Autoren der unterschied zwischen den 'letzten Acht' (= Viertelfinale) und dem Achtelfinale bekannt? Friedsam steht im Achtelfinale, wenn sie gewinnt sind mitnichten 4 Deutsche im Achtelfinale - dafür aber zwei Deutsche im Viertelfinale. Der letzte Absatz bedarf der Überarbeitung!
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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