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Australian Open Asarenka und Scharapowa kämpfen um den Tennis-Thron

Tennisspielerin Scharapowa: Halbfinal-Sieg gegen KvitováZur Großansicht
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Tennisspielerin Scharapowa: Halbfinal-Sieg gegen Kvitová

Viktoria Asarenka und Maria Scharapowa stehen im Finale der Australian Open. Während Asarenka im Halbfinale Titelverteidigerin Kim Clijsters rauswarf, kämpfte Scharapowa Petra Kvitová nieder. Die Siegerin des Endspiels wird die neue Nummer eins der Weltrangliste.

Hamburg - Das diesjährige Damen-Finale der Australian Open bestreiten Viktoria Asarenka und Maria Scharapowa. Asarenka setzte sich am Donnerstag im Halbfinale gegen Titelverteidigerin Kim Clijsters aus Belgien in 2:12 Stunden 6:4, 1:6, 6:3 durch. Scharapowa benötigte gegen die Tschechin Petra Kvitová ebenfalls drei Sätze und siegte nach 2.12 Stunden 6:2, 3:6, 6:4.

Die Siegerin des Finals wird am Montag die Nummer eins der Weltrangliste von Caroline Wozniacki übernehmen. Die Dänin war im Viertelfinale an Clijsters gescheitert und hatte dadurch ihre Chance auf den Verbleib an der Spitze verspielt.

Wimbledon-Halbfinalistin Asarenka, die noch nie zuvor ein Grand-Slam-Endspiel erreicht hatte, entschied in der mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Rod-Laver-Arena den ersten Durchgang nach 49 Minuten und einem Break für sich. Im zweiten Durchgang offenbarte die 22-Jährige jedoch Schwächen beim Aufschlag. Die Quote des ersten Service lag phasenweise unter 50 Prozent.

Clijsters lieferte Asarenka vor allem im dritten Satz einen großen Kampf. Asarenka konnte zunächst fünf Spielbälle zum möglichen 5:2 nicht nutzen, ihre Gegnerin kam noch einmal auf 3:4 heran. Am Ende behielt die Weißrussin jedoch die Nerven und verwandelte ihren zweiten Matchball. "Kurz zuvor hat es sich angefühlt, als wäre mein Arm 200 Kilogramm und mein Körper 1000 Kilogramm schwer. Der Sieg ist wie eine Erlösung, ich könnte weinen", sagte Asarenka.

Scharapowa, die im Achtelfinale Sabine Lisicki bezwungen hatte, holte sich nach drei Breaks gegen Kvitová schon nach 36 Minuten den ersten Satz. Doch ihre Gegnerin kam zurück und profitierte im Anschluss von der Aufschlagschwäche der Russin. Im dritten Durchgang fiel die Entscheidung, als Scharapowa das Break zum Matchgewinn nutzte.

chp/dpa/sid

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insgesamt 3 Beiträge
jesse01 26.01.2012
Azanrenka stand doch im Finale von Wimbledon, wenn ich nicht irre. Ansonsten freut es mich sehr zu sehen, dass Sharapova nach langer Schulterverletzung wieder zurück ist. Hätte nicht gedacht, dass sie Kvitova schlagen kann. [...]
Zitat von sysopViktoria Asarenka und Maria Scharapowa*stehen im*Finale der Australian Open.*Während Asarenka im Halbfinale*Titelverteidigerin Kim Clijsters rauswarf, kämpfte Scharapowa Petra Kvitová nieder.*Die Siegerin des Endspiels wird*die neue Nummer eins der Weltrangliste. Australian Open: Asarenka und Scharapowa kämpfen um den Tennis-Thron - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport (http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,811463,00.html)
Azanrenka stand doch im Finale von Wimbledon, wenn ich nicht irre. Ansonsten freut es mich sehr zu sehen, dass Sharapova nach langer Schulterverletzung wieder zurück ist. Hätte nicht gedacht, dass sie Kvitova schlagen kann. Man hatte sie ja eigentlich schon abgeschrieben. Respekt !! Gesund wird sie im Finale sehr schwer zu schlagen sein. Gegen die wuchtigen Treibschläge muss Azanrenka erst einmal ein Mittel finden.
Barimaan 26.01.2012
Das ist ja eine Horrorpaarung fürs Finale! Nicht wegen des Spielstils der beiden, das dürfte sogar recht gutes Spiel werden, aber die zwei sind ja die aller schlimmsten Stöhnerinnen im Zirkus - beider an die 100 Dezibel oder [...]
Das ist ja eine Horrorpaarung fürs Finale! Nicht wegen des Spielstils der beiden, das dürfte sogar recht gutes Spiel werden, aber die zwei sind ja die aller schlimmsten Stöhnerinnen im Zirkus - beider an die 100 Dezibel oder drüber!!! Oder wie ein anderer User auf Twitter das so schön beschrieben: "Ich hab meinen Fernseher auf stumm und ich höre sie immer noch stöhnen!"
soesa 26.01.2012
Das im Wimbledon-Finale war nicht Azarenka, sondern ebenfalls Kvitova. Ansonsten Zustimmung ;-)
Zitat von jesse01Azanrenka stand doch im Finale von Wimbledon, wenn ich nicht irre.
Das im Wimbledon-Finale war nicht Azarenka, sondern ebenfalls Kvitova. Ansonsten Zustimmung ;-)
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Die Sieger der Australian Open seit 2000
Jahr Männer Frauen
2012 Novak Djokovic Wiktoria Asarenka
2011 Novak Djokovic Kim Clijsters
2010 Roger Federer Serena Williams
2009 Rafael Nadal Serena Williams
2008 Novak Djokovic Marija Scharapowa
2007 Roger Federer Serena Williams
2006 Roger Federer Amélie Mauresmo
2005 Marat Safin Serena Williams
2004 Roger Federer Justine Henin
2003 Andre Agassi Serena Williams
2002 Thomas Johannson Jennifer Capriati
2001 Andre Agassi Jennifer Capriati
2000 Andre Agassi Lindsey Davenport

Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.





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