Bahnrad-WM Welte und Vogel holen Gold, Eilers Bronze

Erfolgreicher WM-Auftakt für Deutschlands Bahnrad-Fahrer: Miriam Welte und Kristina Vogel haben im Teamsprint Gold gewonnen. Joachim Eilers holte im Zeitfahren über 1000 Meter Bronze. "Das ist schon geil, unglaublich", sagte der 22-Jährige.

Teamsprinterinnen Welte (l.), Vogel (Archivfoto): In Minsk das WM-Finale erreicht
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Teamsprinterinnen Welte (l.), Vogel (Archivfoto): In Minsk das WM-Finale erreicht


Hamburg - Die London-Olympiasiegerinnen Miriam Welte und Kristina Vogel haben bei der Bahnrad-WM in Minsk Gold im Teamsprint gewonnen. In der Neuauflage des Olympia-Finales bezwangen die beiden Deutschen in 33,053 Sekunden die Chinesinnen Jinjie Gong und Shuang Guo (33,083). Bronze ging an Großbritannien.

"Es ist unglaublich", sagte Welte: "Mir fehlen die Worte. Ich kann's nicht erklären, ich kann's nicht beschreiben, ich freu' mich einfach wahnsinnig". Vogel, die sich nach der Siegerehrung eine Träne aus dem Auge wischte, fand es einfach nur "ein richtig geiles Gefühl".

Zuvor hatten sich die deutschen Titelverteidigerinnen in der Qualifikation nach 33,150 Sekunden mit einer Tausendstelsekunde Vorsprung gegen Jinjie Gong und Shuang Guo (33,151 Sekunden) durchgesetzt. In London waren die Chinesinnen im Endlauf nach einem Wechselfehler disqualifiziert worden, wovon Vogel und Welte profitierten.

Schon am späten Nachmittag hatte Joachim Eilers hat die erste WM-Medaille seiner Karriere gewonnen. Der 22-Jährige holte in Minsk im Zeitfahren über 1000 Meter Bronze. Eilers benötigte für die Strecke 1:01,450 Minuten, war damit allerdings deutlich langsamer als der neue Weltmeister Francois Pervis (1:00,221).

"Das ist meine erste Medaille bei einer WM, das ist schon geil, unglaublich", sagte Eilers, der sich den Sprung auf das Podium auch als Ziel gesetzt hatte. Der Franzose Pervis löste den in dieser Disziplin viermaligen Weltmeister Stefan Nimke ab, der den Titel im Vorjahr in Melbourne gewonnen hatte, sich nun aber der Ausbildung bei der Polizei widmet. Auf Platz zwei kam der Neuseeländer Simon Van Velthooven (1:00,869). Eine ebenfalls überzeugende Leistung zeigte Eric Engler, der in 1:01,762 Fünfter wurde.

leh/sid

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