BBL-Finale: Bamberg gewinnt zum Auftakt souverän

Titelverteidiger Bamberg hat im ersten Finalspiel der Basketball-Bundesliga keinen Zweifel gelassen, wer der Favorit ist. Die Baskets setzten sich dank einer starken Leistung deutlich gegen Ulm durch. Alba Berlin präsentierte unterdessen einen alten Bekannten als neuen Trainer.

Bamberg-Guard Roberts: Starker Auftritt im ersten Finalspiel gegen Ulm Zur Großansicht
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Bamberg-Guard Roberts: Starker Auftritt im ersten Finalspiel gegen Ulm

Hamburg - Die Baskets Bamberg haben zum Auftakt der Finalserie der Basketball-Bundesliga BBL ein deutliches Signal gesetzt. Der zweifache Titelverteidiger dominierte das erste Spiel der Best-of-five-Serie und gewann 98:72 (49:28) gegen Ulm. Bester Werfer bei den Gastgebern war P.J. Tucker mit 18 Punkten, Brian Roberts kam auf 17 Punkte und sieben Vorlagen. Für Ulm trafen John Bryant und Isaiah Swann (je 13 Punkte) am häufigsten.

"Wir haben eine sehr hohe Energie auf das Parkett gebracht", sagte Bambergs Trainer Chris Fleming. "Ich glaube, wir haben im Halbfinale schon Fahrt aufgenommen und haben uns noch mal als Team gefestigt." Die Baskets, die zum dritten Mal in Folge das Double gewinnen können, konnten sich schon im ersten Viertel entscheidend absetzen.

Vor 6800 Zuschauern trafen die Gastgeber zunächst fast jeden Wurf und führten nach zehn Minuten 26:15. Selbst 2,15 Meter Center Tibor Pleiß verwandelten einen Dreier. "Es steht gefühlte 10:0 und dann ist das gleich ein Tollhaus. So kann man das Spiel nicht anfangen", sagte Ulms Nationalspieler Per Günther: "Wir müssen das Spiel schnell vergessen."

Berlin holt Obradovic als neuen Trainer

In der Folge verwaltete Bamberg die Führung souverän und ließ die Ulmer kaum ins Spiel kommen. Unmittelbar nach der Halbzeitpause machten die Gastgeber Ulms Hoffnungen auf eine Aufholjagd mit einem 7:0-Lauf zunichte. In der zweiten Partie am Mittwoch hat Ulm Heimrecht. Sollte Bamberg dann gewinnen, könnte das Team schon am kommenden Sonntag vor heimischen Publikum die Titelverteidigung perfekt machen.

Unterdessen hat Alba Berlin am Sonntag die Verpflichtung von Sasa Obradovic als neuen Trainer bestätigt. Der ehemalige Profi ersetzt Gordon Herbert und erhält einen Zweijahresvertrag. Berlin war nach einer schwachen Saison bereits im Playoff-Viertelfinale gegen Aufsteiger Würzburg ausgeschieden.

Der 43-jährige Obradovic spielte zwischen 1994 und 1997 für die Berliner. 1995 gewann der Serbe mit Alba den Korac-Cup, 1997 die deutsche Meisterschaft. In der kommenden Woche soll er offiziell vorgestellt werden. Als Trainer wurde Obradovic 2006 mit Köln Meister, dieses Jahr holte er in er Ukraine mit BK Donezk den nationalen Titel.

Brose Baskets Bamberg - ratiopharm Ulm 98:72
Punkte Bamberg:
Tucker (18), Roberts (17), Suput (12), Pleiß (12), Gavel (11), Jenkins (10), Slaughter (8), Jacobsen (6), D. Schmidt (2), Tadda (2), Neumann
Ulm: Swann (13), Bryant (13), Nankivil (12), Mason-Griffin (8), Betz (8), Günther (7), Esterkamp (6), Watts (5), Torbert, A. Wenzl
Schiedsrichter: Schmidt, Hesse, Fritz
Zuschauer: 6.800 (ausverkauft)

max/dpa

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BBL-Finals 2012
Bamberg (1) - Ulm (2) 1:0
Bamberg - Ulm 98:72
Ulm - Bamberg Mi. 06.06., 20 Uhr
Bamberg - Ulm So. 10.06., 14.30 Uhr
Ulm - Bamberg Do. 14.06., 20 Uhr*
Bamberg - Ulm So. 17.06., 16.45 Uhr*

Modus: Best of five (in Klammern die Platzierung nach der regulären Saison) / Spiele mit * werden nur ausgetragen, wenn nötig

BBL-Meister und MVPs seit 2000
Jahr Team MVP der Saison
2013 Bamberg John Bryant (Ulm)
2012 Bamberg John Bryant (Ulm)
2011 Bamberg DaShaun Wood (Frankfurt)
2010 Bamberg Julius Jenkins (Berlin)
2009 Oldenburg Jason Gardner (Oldenburg)
2008 Berlin Julius Jenkins (Berlin)
2007 Bamberg Jerry Green (Ludwigsburg)
2006 Köln Jovo Stanojevic (Berlin)
2005 Bamberg Chuck Eidson (Gießen)
2004 Frankfurt Pascal Roller (Frankfurt)
2003 Berlin Jovo Stanojevic (Berlin)
2002 Berlin Wendell Alexis (Berlin)
2001 Berlin St. Hutchinson (Leverkusen)
2000 Berlin Wendell Alexis (Berlin)