NBA Boston marschiert, Warriors spektakulär

Die Boston Celtics sind in der NBA momentan kaum zu bezwingen: Der Rekord-Champion feierte den 15. Erfolg in Serie. Auch der Meister aus Golden State gewann - dank eines beeindruckenden dritten Viertels.

Bostons Kyrie Irving (l.), Atlantas Dennis Schröder
AP

Bostons Kyrie Irving (l.), Atlantas Dennis Schröder


Die Boston Celtics haben ihre Siegesserie in der NBA auch im Spiel gegen die Atlanta Hawks weiter ausgebaut. 110:99 (44:50) bezwangen die Celtics das Team vom deutschen Nationalspieler Dennis Schröder und feierten ihren 15. Erfolg in Folge. Celtics-Star Kyrie Irving versenkte zehn seiner zwölf Wurfversuche, inklusive fünf von sechs Dreiern, und war mit 30 Punkten der Topscorer der Partie. Jaylen Brown steuerte 27 Punkte bei.

Für die Gastgeber war Schröder mit 24 Punkten der beste Werfer. Der 24-Jährige liegt mit Atlanta nach der 13. Niederlage im 16. Spiel im Osten auf dem letzten Tabellenplatz.

Für Boston ist der ewige NBA-Rekord allerdings noch in weiter Ferne: 1972 gewannen die Los Angeles Lakers mit Wilt Chamberlain und Jerry West 33 Spiele in Serie, 2012 kam Miami dieser Marke sehr nah (27 Siege).

Dallas gewinnt, Gala des Meisters

Für die Dallas Mavericks läuft es in dieser Saison schlecht. Umso wichtiger war nun der überraschende 111:79-Erfolg gegen die Milwaukee Bucks. Damit konnte der Champion von 2011 erstmals nach zuvor vier Niederlagen wieder gewinnen. In der Western Conference liegt Dallas trotz des Erfolgs auf dem letzten Platz.

Dirk Nowitzki erzielte sieben Punkte beim Heimsieg. Der 39-Jährige holte zusätzlich sieben Rebounds und verteilte vier Assists. Landsmann Maxi Kleber kam bei seinem zweiten Spiel in der Anfangsformation auf fünf Punkte. Angeführt wurden die Mavericks von Wesley Matthews, der 22 Punkte verbuchte.

Für ein Spektakel sorgten indes die Golden State Warriors. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand gegen die Philadelphia 76ers drehte der Meister in der zweiten Hälfte auf und entschied das dritte Viertel 47:15 für sich. Vor allem die Superstars Stephen Curry (35 Punkte) und Kevin Durant (27 Punkte) zeichneten für den zwölften Erfolg (124:116) im 16. Spiel verantwortlich. Im Westen sind momentan lediglich die Houston Rockets (13 Siege, 4 Niederlagen) erfolgreicher als das Team von Trainer Steve Kerr.

bam/dpa



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