Basketball-EM Top-Favorit Spanien scheitert im Halbfinale

Was die deutschen Basketballer nicht geschafft haben, ist Slowenien gelungen: Das Team gewann gegen Titelverteidiger Spanien und zieht ins Finale der Europameisterschaft ein. Im Fokus stand ein 18-Jähriger.

Spanische Basketball-Nationalmannschat (weiß)
AFP

Spanische Basketball-Nationalmannschat (weiß)


Der dreifache Europameister Spanien ist im Halbfinale der Basketball-EM ausgeschieden. Gegen Slowenien verlor das Team um Top-Star Pau Gasol 72:92 (45:49).

Mit ihrem ersten Korberfolg übernahmen die Osteuropäer früh im Anfangsviertel die Führung und gaben diese im gesamten Spielverlauf nicht mehr her. Spannend verlief die Partie nur in der ersten Hälfte, mit Beginn des dritten Viertels setzten sich die Slowenen mit effizientem Angriffsspiel ab. Schlussendlich gewann das Team mit 20 Punkten Vorsprung - eine große Überraschung. Deutschlands Basketballer waren den Spaniern im Viertelfinale 72:84 unterlegen.

Einer der Garanten des slowenischen Erfolgs war der 18-jährige Luca Doncic. Das Talent von Real Madrid lieferte mit elf Punkten, zwölf Rebounds und acht Assists eine starke Allround-Leistung. Sein Teamkollege Goran Dragic, der mit 15 Punkten Topscorer der Partie war, traf in der Schlussphase mehrere schwierige Würfe und verhinderte , dass die Partie noch einmal spannend wurde. Damit ziehen die Slowenen ungeschlagen ins Endspiel ein.

Sloweniens Finalgegner wird am Freitag im zweiten Halbfinale ermittelt (20.30 Uhr), wo sich Russland und Serbien gegenüberstehen.

paw

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insgesamt 2 Beiträge
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petraa88 14.09.2017
1.
Gute Geographie :) Slowenien war noch nie ein osteuropäischer Staat. Lage: südostliches Zenraleuropa.
frau_bert 15.09.2017
2. Favorit
Für mich ist Slowenien klarer Favorit auf den Titel. Schön und gut konnten die schon immer spielen, aber zu oft mangelte es an Selbstbewußtsein, Konzentration bis zum Schluss - das Griechenlandspiel - und einer gewissen Selbstzufriedenheit. Jetzt steht da auf dem Parkett ein Goran Dragic der es wissen will (und es auch kann), der die ganze Mannschaft mitreißt, und in dessen Anwesenheit die ganze Mannschaft auch tatsächlich an den Sieg glaubt. Und es ist vollkommen egal wer ihnen gegenüber steht. Doch ein Dragic macht es nicht allein, der entscheidende Faktor ist Luka Doncic. Erst die Kombination dieser beiden macht den Unterschied. Das hat wohl den Rest der Mannschaft überzeugt und sie zeigen endlich was sie drauf haben. Ich hoffe nur das es im Finale nicht wieder einen Rückfall in alte Zeiten gibt. Das Griechenlandspiel hat sich sehr tief in unser Bewußtsein eingebrannt.
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