Hamburg - Das nennt man einen Sweep: Ohne den verletzten Superstar Kobe Bryant ist der 16-malige NBA-Meister Los Angeles Lakers sang- und klanglos in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden. Das Team unterlag am Sonntag in der eigenen Halle den San Antonio Spurs deutlich 82:103. Es war die vierte Pleite gegen den ehemaligen Meister aus Texas nacheinander und damit das Aus in der K.-o.-Runde.
Erstmals seit 2007 war damit für die Lakers schon in der ersten Playoff-Runde Schluss. In keinem der vier Spiele gegen die Spurs kam das Team auf dreistellige Punktewerte, in jeder Partie hatte San Antonio am Ende mindestens elf Zähler mehr. "Ein enger Kampf war das offensichtlich nicht", sagte Spurs-Coach Gregg Popovich.
In der entscheidenden Partie am Sonntag fehlten den Lakers neben Bryant auch noch Steve Nash und Metta World Peace. "Es ist wie ein schlechter Traum, aus dem man nicht aufwacht. So hat es sich angefühlt", fasste L.A.-Profi Dwight Howard die Saison zusammen. Nur mit Mühe hatten sich die Lakers überhaupt für die Playoffs qualifiziert.
Problemlos nahm dagegen Miami Heat die erste Hürde auf dem Weg zur Titelverteidigung. Durch den 88:77-Erfolg bei den Milwaukee Bucks zog der Champion in die zweite Runde ein.
luk/dpa
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