US-Sport: Nowitzki-Team erreicht kampflos die Playoffs

Schützenhilfe für die Dallas Mavericks: Das Nowitzki-Team hat die Playoff-Teilnahme in der nordamerikanischen Profiliga NBA gesichert - ohne dass der Deutsche überhaupt eingreifen musste. Für Orlandos Superstar Dwight Howard ist die Saison beendet. In der NHL gab es Pleiten für die deutschen Profis.  

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Hornets gegen Rockets: Am Ende waren die Dallas Mavericks der lachende Dritte

Hamburg - Dirk Nowitzki hat mit Titelverteidiger Dallas Mavericks die Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA erreicht - ohne selbst spielen zu müssen. Das Team von Nowitzkis Landsmann Chris Kaman hat den Mavs dabei die entscheidende Schützenhilfe geleistet. Die New Orleans Hornets besiegten - allerdings ohne den am Schienbein verletzten Kaman - die Houston Rockets nach Verlängerung 105:99, so dass Houston nach der sechsten Niederlage in Folge Dallas jetzt nicht mehr von einem der acht Playoff-Plätze der Western Conference verdrängen kann.

Erst am Tag zuvor hatten die Mavericks selbst die Rockets 117:110 besiegt. Nowitzki hatte dabei 35 Punkte erzielt, davon allein 21 im letzten Viertel. Durch den erneuten Patzer der Rockets kann sich Dallas jetzt in den verbleibenden drei Spielen zuhause gegen die Golden State Warriors, dann bei den Chicago Bulls und den Atlanta Hawks darauf konzentrieren, Platz sechs in der Division gegen die Verfolger Denver Nuggets, Phoenix Suns, die die Los Angeles Clippers 93:90 besiegten, und Utah Jazz zu behaupten. Theoretisch ist auch noch Rang fünf möglich, den momentan die Memphis Grizzlies belegen.

Im Spitzenspiel gewann Vorjahresfinalist Miami Heat daheim 83:72 gegen die Chicago Bulls. Auch die beiden Top-Teams aus der Ost-Hälfte sind bereits für die anstehenden Playoffs qualifiziert. Bester Schütze in der giftigen Partie war Miamis Star LeBron James mit 27 Punkten. Dwyane Wade steuerte 18 Zähler bei. Während die Gastgeber auf Chris Bosh verzichten mussten, fehlte Chicago in Derrick Rose der wertvollste NBA-Profi der vorigen Saison.

Goc und die Florida Panthers ohne Chance

Vorzeitig beendet ist die Saison für Dwight Howard von den Orlando Magic. Der 2,11 Meter große Center sollte sich am Freitag in Los Angeles einer Bandscheiben-Operation unterziehen. Damit wird der 26-Jährige auch der US-Nationalmannschaft bei Olympia in London fehlen.

In den Playoffs der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL haben die deutschen Nationalspieler Niederlagen hinnehmen müssen. Dennis Seidenberg verlor mit Titelverteidiger Boston Bruins 1:2 bei den Washington Capitals, damit konnte das Team aus der US-Hauptstadt in der Serie zum 2:2 ausgleichen. Zum Einzug ins Viertelfinale sind vier Siege nötig.

Boston spielte zwar überlegen und hatte mit 45:21-Torschüssen ein klares Chancenplus, scheiterte jedoch immer wieder am 22-jährigen Capitals-Torhüter Braden Holtby. Marcus Johansson nutzte in der zweiten Minute gleich die erste Gelegenheit der Gastgeber zum 1:0, Rich Peverly traf zum Ausgleich für Boston. Der Siegtreffer gelang dem Russen Alexander Sjomin in Überzahl.

Chancenlos waren Marcel Goc und Marco Sturm mit den Florida Panthers. Das Team aus Miami verlor 0:4 bei den New Jersey Devils. Somit steht es nach vier Partien auch in dieser Serie 2:2.

aha/sid/dpa

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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.