Basketball in Griechenland Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen - Piräus sorgt für Spielabbruch

Sie fühlten sich vom Schiedsrichter benachteiligt: Die Basketballer von Olympiakos Piräus sind im Topspiel gegen Panathinaikos Athen in ihrer Kabine geblieben. Nun drohen dem Klub empfindliche Strafen.

Spieler von Olympiakos Piräus und Panathinaikos Athen kämpfen um den Ball
imago/ANE Edition

Spieler von Olympiakos Piräus und Panathinaikos Athen kämpfen um den Ball


Die Basketballprofis von Olympiakos Piräus haben im griechischen Pokal für einen Eklat gesorgt: Die Halbfinalpartie gegen Panathinaikos Athen musste beim Stand von 25:40 aus Sicht von Olympiakos abgebrochen werden, nachdem Spieler von Piräus nicht mehr zur zweiten Hälfte angetreten waren. Das berichteten übereinstimmend das griechische staatliche Sportradio ERA-Sport und das griechische Fernsehen ERT-Sport.

Die Gästespieler fühlten sich nach Angaben eines Sprechers von Olympiakos vom Schiedsrichter benachteiligt. Olympiakos-Manager Christos Stavropoulos sagte im griechischen Fernsehen: "Wir sind angewidert. Wir können bei dieser Farce nicht mitmachen. Wir halten das nicht mehr aus, die Sportbehörden sollten etwas unternehmen." Panathinaikos-Besitzer Dimitris Giannakopoulos warf dem großen Rivalen aus Piräus vor, ein schlechter Verlierer zu sein.

Olympiakos droht nun eine hohe Geldstrafe und der Abzug von bis zu sechs Punkten in der aktuellen Meisterschaft, berichtete ERA-SPort. Neben der historischen Rivalität zwischen den beiden Vereinen gibt es einen seit Jahren dauernden Streit zwischen den Besitzern von Olympiakos, der Reederfamilie Angelopoulos und dem Pharmafabrikanten Dimitrios Giannakopoulos, der große Anteile an Panathinaikos hält.

In der Liga liefern sich beide Teams einen spannenden Kampf um die Meisterschaft. Olympiakos liegt mit 15 Siegen aus 16 Spielen derzeit einen Punkt vor Panathinaikos, dem Rekordmeister aus der Hauptstadt, der in 15 Partien 15-mal gesiegt hat.

bam/dpa

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