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Sieg im Pokalfinale: Berlin zerstört Bayerns Traum vom "Titel dahoam"

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Jubelnde Berliner: "Verdient gewonnen"

Es sollte die große Bayern-Heimparty werden, doch daraus wurde nichts: Alba Berlin hat das Finale des Basketball-Pokalwettbewerbs in München gewonnen. Beinahe hätte die Partie gar nicht stattgefunden.

Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat den Titeltraum von Gastgeber Bayern München zerstört und seinen neunten Pokalsieg gefeiert. Im packenden Endspiel des Top-Four-Turniers in München gewannen die Berliner 67:65 (25:34). Für die Bayern war es ihre erste Finalteilnahme im Wettbewerb seit dem Aufstieg vor fast fünf Jahren. Im "Finale dahoam" wollten sie zum zweiten Mal nach 1968 die Trophäe holen - doch daraus wurde nichts.

Vor 6500 Zuschauern war Elmedin Kikanovic mit 19 Punkten bester Werfer der Berliner. Bei den Bayern kam Bryce Taylor auf 14 Zähler. "Wir haben unsere Chance in der ersten Halbzeit versäumt. Wir waren ein bisschen passiv, deshalb ist Berlin wieder ins Spiel gekommen. Alba hat verdient gewonnen", sagte Bayern-Coach Svetislav Pesic. "Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft verloren. Unsere Jungs können keine Worte finden."

Das Spiel um Platz drei zwischen Bamberg und Frankfurt war zuvor ausgefallen, weil das Parkett wegen einer defekten Heizungspumpe unter der Hallendecke zu nass war. Die Veranstalter entschieden deshalb aus Gründen der Sicherheit für die Spieler, die Partie abzusagen. Beide Teams stimmten der Entscheidung zu, schließlich ist das bedeutungslose "kleine Finale" bei Spielern und Verantwortlichen wenig beliebt.

Zwischenzeitlich stand sogar die Austragung des Endspiels auf der Kippe. Bis kurz vor Beginn der Partie wurde das Parkett immer wieder gewischt. Provisorisch war unter dem Hallendach ein Eimer angebracht worden, der das Wasser auffangen sollte. Die Absage des Finales hätte für die BBL einen immensen Image- und auch Kostenschaden bedeutet.

bka/sid/dpa

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Vom FCB lernen heißt siegen lernen ...
cavegladium 21.02.2016
Es werden wohl nur weitere rigorose Einkaufs- und Abschöpfungsstrategien nach Maßgabe des FCB helfen können, um permanent sichere Siege zu generieren... Vielleicht hat ja ein gewisser Würstchenfabrikant irgendwo noch bisher unentdeckte -zig Millionen zwecks " Gewinnmaximierung " ...
2. Spiegel-Zensur: ich kommentiere diesen Beitrag
pb-sonntag 21.02.2016
Glückwunsch Alba!! Allein das Gesicht des "ehemaligen Präsidenten", dass gestern noch strahlte, war nach der Niederlage sehenswert. Nun, jetzt müssen sie auch im 74 Jahr ohne den Titel leben. So desolat wie die Halle war auch das Spiel der Heimmanschaft. Peinlich für einen selbsternannten weltallbesten Verein.
3. Demontage dahoam
zaunreiter35 21.02.2016
Und der Freigänger von Landsberg guckt dumm.
4. Spiegel-Zensur: ich kommentierte einen Kommentar
pb-sonntag 21.02.2016
#3 Das war es allemal Wert. Eben doch nur ein Verlierer.
5. was soll die häme?
murcs 22.02.2016
am samstag gekämpft und in den letzten minuten verdient gewonnen. gestern über weite strecken geführt und 90 sekunden vor schluss den kopf nicht in den sand gesteckt, sondern 7 punkte rückstand wettgemacht. ein duell auf augenhöhe. alba mit dem besseren ende und ohne zweifel verdienter pokalsieger! souveräne schiedsrichterleistungen an beiden tagen. drei duelle auf augenhöhe (das vierte hätte doch eh' kein mensch gebraucht). durchweg werbung für eine tolle sportart. was will man mehr? 'ne neue halle in münchen vielleicht.
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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.


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