Epo-Doping Handbiker Mosandl für zwei Jahre gesperrt

Wegen Dopings hat der Deutsche Behindertensportverband Norbert Mosandl für zwei Jahre gesperrt. Der Handbiker will nur ein einziges Mal mit Epo betrogen haben - aus Frust. In einem Interview entschuldigte er sich für "einen großen Fehler".

Handbiker Mosandl (bei den Paralympics 2012): Sperre bis Juli 2015
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Handbiker Mosandl (bei den Paralympics 2012): Sperre bis Juli 2015


Hamburg - Handbiker Norbert Mosandl ist vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt worden. Die Sperre für den Silbermedaillengewinner der Paralympics in London läuft bereits seit dem 5. Juli dieses Jahres. Zunächst war Mosandl wegen Epo-Missbrauchs nur vorläufig suspendiert worden.

Mosandl gestand nun "Aachener Nachrichten" öffentlich ein einmaliges Blutdoping. Es tue ihm leid, er habe da einen großen Fehler gemacht. "Es ist gut, dass ich erwischt worden bin", so der 52-Jährige. Er sagte, er habe sich aus Frust nur einmal eine Injektion Epo gesetzt und aus Reue noch am gleichen Tag damals seinen Rücktritt beim Verband erklärt.

Bei den Paralympics in London hatte er sich im Zeitfahren nur dem ehemaligen Formel-1-Rennfahrer Alex Zanardi aus Italien geschlagen geben müssen.

max/dpa



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