Leichtathletik Berlin reicht Bewerbung für EM 2018 ein

Die Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 sollen in Berlin stattfinden. Zumindest wenn es nach dem Deutschen Leichtathletik-Verband und dem Land Berlin geht. Beide haben nun offiziell ihre Bewerbung eingereicht.

Maskottchen (l.), 4x100-Meter-Staffel (2009): Nach WM nun die EM
DPA

Maskottchen (l.), 4x100-Meter-Staffel (2009): Nach WM nun die EM


Hamburg - Vor vier Jahren hatte Berlin als Austragungsort für die WM überzeugt, nun will die Stadt die EM im Jahr 2018 ausrichten. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) und das Land Berlin haben ihre offizielle Bewerbung abgegeben.

"Wir sind sehr glücklich, dass Berlin uns die Möglichkeit eröffnet, die Leichtathletik-Tradition fortzusetzen", sagte der Präsident des europäischen Verbandes EAA, Hans Jörg Wirtz: "Wir werden jetzt die Bewerbungsunterlagen prüfen und dann beginnt die Evaluationsphase."

Vergeben werden soll die EM 2018 bei einer Sitzung des EAA-Exekutiv-Komitees am 2. November in Zürich. 2009 waren im Berliner Olympiastadion die Weltmeisterschaften ausgetragen worden. Die kommenden Europameisterschaften finden in Zürich (2014) und Amsterdam (2016) statt. Bislang waren Stuttgart (1986) und München (2002) die beiden einzigen deutschen EM-Ausrichterstädte.

max/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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Stäffelesrutscher 19.02.2013
1.
Na, dann weiß man ja, bis wann der Flughafen fertig sein soll. Ansonsten könnte man natürlich den Marathonlauf und die Gehwettbewerbe auf den Asphaltpisten von Schönefeld austragen und die Gebäude als Medienzentrum nutzen.
Guderian 20.02.2013
2. Alle 16 Jahre eine EM in DTL?
Stuttgart (1986) - München (2002) - Berlin (2018) Das Stuttgarter Leichtathletikstadion ist inzwischen in eine reine Fußballarena umgebaut worden. Das Münchner Olympiastadion hat mit dem Fußball auch seine sportliche Ausrichtung verloren und dient nurmehr als Konzert- und Eventbühne. Allein das Berliner Olympiastadion präsentiert noch regelmäßig das volle Leichtathletik-Programm. In Deutschland hat sich eine schreckliche Fußball-Monokultur breitgemacht. Selbst Tennis ist aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Dafür wird die bloße Ankündigung einer Torlinien-Technologie zu einer Hauptmeldung in den Abendnachrichten. Und Uli Hoeneß verkauft Würstchen bei McDonald's.
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