DEL-Playoffs: Berlin und Mannheim gewinnen erstes Halbfinale

Klarer Heimsieg: Die Eisbären Berlin haben den Erfolgslauf von Außenseiter Straubing gestoppt und das erste Halbfinalspiel in den DEL-Playoffs gewonnen. Zudem gewann Mannheim in Ingolstadt. Dabei fielen drei Tore innerhalb von 57 Sekunden.

Eisbären Weiß (l.), Angell: Heimsieg gegen Straubing Zur Großansicht
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Eisbären Weiß (l.), Angell: Heimsieg gegen Straubing

Hamburg - Die Eisbären Berlin haben den Siegeszug von Außenseiter Straubing Tigers zum Auftakt der Halbfinal-Playoffs in der Deutschen Eishockey-Liga gestoppt. Der Titelverteidiger wurde im ersten Duell der Vorschlussrunde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich vor heimischer Kulisse 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) durch.

Auf fremdem Eis gelang den Adlern aus Mannheim ein Start nach Maß in die Runde der besten Vier. Der wie Berlin fünfmalige DEL-Champion setzte sich im ersten Spiel der "best of five"-Serie beim ERC Ingolstadt ebenfalls 4:1 (0:0, 1:0, 3:1) durch.

Die Berliner ließen sich von dem 4:0-Sieg-Durchmarsch der Straubinger im Viertelfinale gegen Wolfsburg nicht beirren. Schon nach 121 Sekunden bejubelten die Hausherren den Führungstreffer durch Daniel Weiß. Constantin Braun legte rund fünf Minuten später nach. Vor 14.200 Zuschauern gaben sich die Gäste aber nicht geschlagen. In der siebten Minute des zweiten Drittels gelang Calvin Elfring (27. Minute) der Anschlusstreffer. T.J. Mulock (33.) stellte im Mittelabschnitt den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Den Schlusspunkt setzte Mads Christensen (45.).

In Ingolstadt brauchten die Mannheimer etwas länger, um in Führung zu gehen. Erst im zweiten Drittel schoss Kenneth Magowan (23.) in Überzahl die Führung heraus. Binnen 57 Sekunden fielen dann im Schlussdurchgang gleich drei Treffer: Marc El-Sayed (43.) erhöhte in Unterzahl für die Gäste, ehe Yannic Seidenberg (44.) zum vorentscheidenden dritten Mannheimer Tor zur Stelle war. Ingolstadt konnte durch Petr Fical (44.) verkürzen, bevor Magowan (58.) ins leere Tor traf.

leh/dpa

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Eishockey-Glossar
Getty Images
Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe vier, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.

Die Meister der Deutschen Eishockey-Liga
Jahr Verein (Ergebnis und Gegner)
2013 Eisbären Berlin (3:1 gegen Köln)
2012 Eisbären Berlin (3:2 gegen Mannheim)
2011 Eisbären Berlin (3:0 gegen Wolfsburg)
2010 Hannover Scorpions (3:0 gegen Augsburg)
2009 Eisbären Berlin (3:1 gegen Düsseldorf)
2008 Eisbären Berlin (3:1 gegen Köln)
2007 Adler Mannheim (3:0 gegen Nürnberg)
2006 Eisbären Berlin (3:0 gegen Düsseldorf)
2005 Eisbären Berlin (3:0 gegen Mannheim)
2004 Frankfurt Lions (3:1 gegen Berlin)
2003 Krefeld Pinguine (3:2 gegen Köln)
2002 Kölner Haie (3:2 gegen Mannheim)
2001 Adler Mannheim (3:1 gegen München)
2000 München Barons (3:1 gegen Köln)
1999 Adler Mannheim (3:2 gegen Nürnberg)
1998 Adler Mannheim (3:1 gegen Berlin)
1997 Adler Mannheim (3:0 gegen Kassel)
1996 Düsseldorfer EG (3:1 gegen Köln)
1995 Kölner Haie (3:2 gegen Landshut)