EM in Debrecen: Biedermann und Poewe schwimmen zu Gold

Paul Biedermann über 200 Meter Freistil und Sarah Poewe über 100 Meter Brust haben bei der Schwimm-Europameisterschaft Gold gewonnen. Auch Britta Steffen war in Debrecen erfolgreich, über 100 Meter Freistil holte sie die Silbermedaille, gefolgt von Daniela Schreiber.

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Schwimmer Biedermann: Goldmedaille bei der Europameisterschaft

Hamburg - Paul Biedermann ist zum dritten Mal nacheinander zum EM-Titel über 200 Meter Freistil geschwommen. Er holte die Goldmedaille in 1:46,27 Minuten, war aber dennoch nicht gänzlich zufrieden. "Ich bin ja immer selbstkritisch: die letzten 25 hab ich wieder gehackt wie blöd. Ich bin noch nicht so fit wie es sein könnte", sagte der Weltrekordler. Ebenfalls Gold ging überraschend an Brustschwimmerin Sarah Poewe, die in 1:07,33 Minuten den ersten deutschen EM-Titel über 100 Meter Brust seit Sylvia Gerasch 1993 feierte.

"Ich glaube immer noch nicht, dass ich gewonnen habe", sagte die gebürtige Südafrikanerin nach ihrer Bestzeit. "Hier wegzugehen mit Olympia-Norm und EM-Titel, wow, das ist unfassbar." Nur vier Hundertstel fehlten Caroline Ruhnau in 1:07,95 als Vierte auf Bronze.

Doppel-Olympiasiegerin Steffen verfehlte in Debrecen zwar in 54,15 Sekunden hinter der Schwedin Sarah Sjöström (53,61) den Sieg über 100 Meter Freistil - holte aber die Silbermedaille. Bronze gewann Daniela Schreiber.

Großteil der kontinentalen Konkurrenz fehlt

Damit hat das deutsche Team schon nach drei EM-Tagen mit vier Titeln zwei Siege mehr auf dem Konto als bei den Europameisterschaften in Budapest vor zwei Jahren. Allerdings fehlt in Debrecen diesmal ein Großteil der kontinentalen Konkurrenz.

Jan Wolfgarten verfehlte als Sechster im Finale über 1500 Meter Freistil in 15:13,68 Minuten beim Sieg des Italieners Gregorio Paltrinieri die Olympia-Norm um mehr als acht Sekunden. Bereits im Vorlauf über 800 Meter Freistil war Isabelle Härle deutlich über der Marke geblieben und hatte in 8:43,00 das Finale verpasst.

Marco Koch kam im Halbfinale über 200 Meter Brust in 2:10,92 Minuten als Zweitschnellster weiter, der WM-Dritte Christian vom Lehn knapp in 2:12,16 Minuten. Theresa Michalak blieb im Halbfinale über 200 Meter Lagen in 2:12,76 Minuten um 0,39 Sekunden über der Qualifikationszeit für London. Alexandra Wenk schied im Semifinale aus.

jar/dpa

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