Traditionsreiches Boat Race 250.000 sehen Cambridges Sieg

Seit 1829 rudern die Universitäten von Oxford und Cambridge gegeneinander. Dieses Mal hatte das Team aus Oxford keine Chance, für den Deutschen Claas Mertens war es das letzte Rennen seiner Karriere.

Cambridges Boot jubelt
REUTERS

Cambridges Boot jubelt


Der Hamburger Claas Mertens hat mit dem Ruder-Achter der Universität Oxford das traditionsreiche Boat Race gegen den Rivalen Cambridge verloren (Lesen Sie hier mehr zur Geschichte des Rennens). Die "Dark Blues" aus Oxford hatten nach 6,8 Kilometern auf der Themse in London vor 250.000 Zuschauern einen klaren Rückstand von gut vier Bootslängen auf die "Light Blues" aus Cambridge.

Für Cambridge war es der 83. Sieg in dem seit 1829 ausgetragenen Duell, Oxford steht weiter bei 80. Seit 1930 liegt Cambridge im Wettstreit der ältesten Universitäten des Landes in der Statistik vorne.

Für Mertens endete mit dem Rennen seine Karriere. Der 26-Jährige hatte bei der WM 2015 Gold mit dem deutschen Leichtgewichts-Achter gewonnen. "Ich habe zwölf Jahre Leistungssport gemacht, das Boat Race ist der perfekte Abschluss", hatte Mertens vor dem Start gesagt.

Zuvor hatte Cambridge auch das Frauen-Rennen gewonnen und seine Führung in der "ewigen" Bilanz auf 43:30 ausgebaut.

luk/sid



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