Mixed Zone: Becker sagt ab, Bamberg siegt

Boris Becker hat ausgeschlossen, dass er Nachfolger von Patrik Kühnen als Davis-Cup-Teamchef wird. Bambergs Basketballer haben in der Euroleague den ersten Sieg gefeiert. Und: Die Fia hat die Gebühren für die Formel-1-Teams drastisch angehoben.

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Ex-Tennis-Profi Becker: Will nicht Nachfolger von Patrik Kühnen werden

Hamburg - Boris Becker will definitiv nicht die Nachfolge des zurückgetretenen Davis-Cup-Teamchefs Patrik Kühnen beim Deutschen Tennis Bund (DTB) antreten. "Nein, ausgeschlossen. Ich hätte zwar das Know-how, aber nicht die Zeit. Das ist keine Tätigkeit für vier bis sechs Wochen im Jahr, sondern ein Fulltime-Job", sagte der dreimalige Wimbledon-Sieger der "Bild"-Zeitung.

Bambergs Basketballer haben im vierten Anlauf den ersten Sieg in der Euroleague gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Chris Fleming setzte sich am 4. Spieltag vor 6800 Zuschauern gegen den litauischen Vizemeister Lietovos Rytas aus der Hauptstadt Vilnius 84:78 (45:35) durch, Anton Gavel war mit 22 Punkten bester Werfer seiner Mannschaft. Bamberg gab damit die "Rote Laterne" in der Gruppe D an die sieglosen Serben von Partizan Belgrad ab und wahrten ihre Chancen auf den Einzug in die Zwischenrunde.

Der Automobil-Weltverband FIA hat die Startgebühren für die Formel-1-Teams drastisch erhöht. Von der kommenden Saison an müssen die Rennställe jeweils 500.000 Dollar (etwa 386.000 Euro) als Grundbetrag überweisen. Das entspricht einer Steigerung um 25 Prozent. Ganz neu ist, dass die Fia für jeden Punkt der Vorsaison von den Teams noch jeweils 5000 Dollar (etwa 3860 Euro) verlangt. Der Gewinner der Konstrukteurs-Wertung muss neben der Grundgebühr 6000 Dollar (4630 Euro) pro Punkt zahlen.

Bislang mussten die Rennställe jeweils etwa 400.000 Dollar (308.780 Euro) abgeben. Der finanziell unter Druck stehende Verband erwartet durch die neue Gebührenordnung Mehreinnahmen von rund 16 Millionen Dollar (12,35 Millionen Euro).

Dem Arbeitskampf in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL ist auch das Winter Classic zum Opfer gefallen. Das Freiluftspiel zwischen den Detroit Red Wings und den Toronto Maple Leafs, das am Neujahrstag im Football-Stadion der University of Michigan vor der Rekordkulisse von mehr als 110.000 Zuschauern ausgetragen werden sollte, wurde am Freitag abgesagt.

Tischtennis-Europameister Timo Boll hält bei den German Open in Bremen erwartungsgemäß Kurs auf seinen fünften Heimsieg. Im Duell mit dem Iraner Noshad Alamiyan erreichte der Weltranglistenfünfte durch einen 4:0-Erfolg als einer von drei deutschen Herren das Achtelfinale. Zudem erreichten Dimitrij Ovtcharov und Bastian Steger die Runde der besten 16. Bei den Frauen steht von ebenfalls sieben DTTB-Starten lediglich Xiaona nach einem 4:0 gegen die französische Vize-Europameisterin Xian Yifang im Achtelfinale.

leh/sid/dpa

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Die Stanley-Cup-Sieger seit 2000*
Jahr Gewinner Saison-MVP
2012 Los Angeles Jewgeni Malkin
2011 Boston Corey Perry
2010 Chicago Henrik Sedin
2009 Pittsburgh Alexander Owetschkin
2008 Detroit Alexander Owetschkin
2007 Anaheim Sidney Crosby
2006 Carolina Joe Thornton
2004 Tampa Martin St. Louis
2003 New Jersey Peter Forsberg
2002 Detroit José Théodore
2001 Colorado Joe Sakic
2000 New Jersey Chris Pronger
*2004/2005 fiel die komplette Saison wegen eines Tarifstreits zwischen Team-Besitzern und Spielern aus