Skandalboxer Chisora legt Einspruch gegen Lizenz-Entzug ein

Dereck Chisora wehrt sich, diesmal außerhalb des Rings: Der Boxer hat Einspruch gegen seinen Lizenzentzug eingelegt. Der britische Verband hatte ihn für seine skandalöses Verhalten gesperrt. Sein Promoter sagte, dass er mit dem Verlauf der Anhörung unzufrieden sei.

Boxer Chisora: Einspruch gegen seinen Lizenzentzug eingelegt
AFP

Boxer Chisora: Einspruch gegen seinen Lizenzentzug eingelegt


Hamburg - Profi-Boxer Dereck Chisora hat Einspruch gegen seinen Lizenzentzug durch das British Boxing Board of Control eingelegt. Das teilte sein Promoter Frank Warren mit. "Wir sind nicht einverstanden damit, wie die Anhörung ablief", sagte Warren dem britischen Sender BBC. Chisora war am 14. März nach einer mehrstündigen Anhörung durch den britischen Boxverband mit einem Berufsverbot belegt worden.

Der Brite hatte sich rund um seinen WM-Kampf gegen Vitali Klitschko am 18. Februar in München skandalös verhalten: Beim öffentlichen Wiegen am Tag vor dem Kampf hatte der 28 Jahre alte Londoner Vitali Klitschko eine Ohrfeige verpasst. Unmittelbar vor Kampfbeginn spuckte er dessen Bruder Wladimir ins Gesicht. Schließlich lieferte er sich bei der Pressekonferenz nach seiner Niederlage eine Prügelei mit seinem Landsmann David Haye.

Anschließend hatte der Bund Deutscher Berufsboxer Chisora für sein Verhalten mit einer Geldstrafe von 100.000 Dollar belegt.

leh/dpa



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