Profiboxer Jürgen Brähmer Im Zweifelsfall vor Gericht

Jürgen Brähmer will im Finale der Muhammad-Ali-Trophy boxen. Zur Not würde er sich den Platz auch vor Gericht erstreiten.

Jürgen Brähmer (rechts) im Duell mit Rob Brant
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Jürgen Brähmer (rechts) im Duell mit Rob Brant


Der Profiboxer Jürgen Brähmer kämpft um einen Platz im Finale der Muhammad-Ali-Trophy. Nicht im Ring, sondern im Zweifelsfall vor Gericht. "Ich gehe fest davon aus, dass ich boxen werde. Ich habe meinen Anwalt bereits in die Spur geschickt", sagte Brähmer.

Der 39-Jährige hatte seinen Halbfinalkampf gegen Callum Smith aufgrund einer grippalen Erkrankung absagen müssen. Brähmer schied aus dem Turnier aus. Ersatzmann Nieky Holzken unterlag daraufhin dem Briten.

Im Finale sollte Smith im Mai eigentlich auf seinen Landsmann George Groves in Monte Carlo treffen. Groves laboriert allerdings an einer Schulterverletzung und wird wohl nicht antreten können. Daher wurde bereits darüber diskutiert, den Kampf zu verschieben.

Brähmer ist das im Halbfinale zuvor nicht gewährt worden. Der Deutsche möchte Groves nun im Finale ersetzen. Ob er das darf, entscheidet der Veranstalter. Dieser erklärte: "Entscheidungen zum Turnier werden allein von unserem Management oder unserem Vorstand getroffen."

chw/dpa

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