Nach WM-Niederlage Boxstall Sauerland trennt sich von Zeuge

Diese Trennung hatte sich abgezeichnet: Der Sauerland-Boxstall und Schützling Tyron Zeuge gehen ab sofort getrennte Wege. Schon zuvor hatte es zwischen beiden Lagern gekracht.

Boxer Tyron Zeuge
Bongarts/Getty Images

Boxer Tyron Zeuge


Der Sauerland-Boxstall hat sich vom ehemaligen Weltmeister Tyron Zeuge getrennt. Das teilten sowohl das Unternehmen als auch Zeuge mit. Sauerland schloss aber eine erneute Zusammenarbeit zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

"Nach der WM-Niederlage gegen Rocky Fielding ist die Kündigung vertragsgemäß und für uns eine Möglichkeit, um mit Tyron die Grundlage für einen Neustart zu legen. Unsere Türen stehen ihm immer offen. Natürlich in einer anderen Konstellation, denn es ist auch klar, dass unter den jetzigen Umständen eine weitere Zusammenarbeit keinen Sinn macht", sagte Firmengründer Wilfried Sauerland.

Das Zeuge-Lager informierte, dass sowohl der Boxveranstaltungsrahmenvertrag als auch ein "angeblich bestehender Managementvertrag" zum 30. September 2018 gekündigt worden seien. Danach habe Zeuge "erneut die bestehenden Verträge seinerseits fristlos gekündigt". Erstmals hatte er die Kündigung vor einigen Monaten vorgenommen. Zwischen dem Boxstall und dem Zeuge-Lager hatte es schon seit Längerem erhebliche Unstimmigkeiten gegeben.

Der 26 Jahre alte Schützling von Trainer Jürgen Brähmer hatte seinen WBA-Titel im Supermittelgewicht am 14. Juli gegen den Briten Rocky Fielding durch technischen K.o. in der fünften Runde verloren.

aha/dpa



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