Boxen: WM-Kampf von Marco Huck abgesagt

Boxer Huck (l.) und Arslan: Kampf abgesagt Zur Großansicht
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Boxer Huck (l.) und Arslan: Kampf abgesagt

Schock für den Weltmeister: Marco Huck kann den mit Spannung erwarteten Rückkampf gegen Firat Arslan nicht bestreiten. Der Boxer hat sich im Sparring verletzt und muss vermutlich bis zu zwei Monate pausieren.

Hamburg - Der WM-Kampf zwischen WBO-Weltmeister Marco Huck und Herausforderer Firat Arslan am 14. September ist wegen einer Verletzung des Titelverteidigers abgesagt worden. Der 28 Jahre alte Huck zog sich im Sparring einen Haarriss im linken Ellenbogen zu und verzichtet auf Anraten der Ärzte auf den Kampf.

Die beiden Cruisergewichtler hätten am kommenden Samstag in Stuttgart gegeneinander boxen sollen. Beide waren bereits im November 2012 gegeneinander angetreten, damals hatte Huck gegen Arslan umstritten nach Punkten gesiegt. "Ich bin total enttäuscht. Ich war in so guter Form, und jetzt war die komplette Vorbereitung umsonst. Ich werde zwischen sechs und acht Wochen pausieren müssen", sagte Huck.

Ob damit die gesamte Veranstaltung in Stuttgart ausfällt, steht noch nicht fest. Am Montag will der Berliner Boxstall Sauerland darüber entscheiden. "Wir prüfen derzeit, welche Alternativen für den Kampfabend am 14. September möglich sind", sagte Geschäftsführer Chris Meyer.

tpr/sid/dpa

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1.
davidruland 08.09.2013
Huck weiß, dass er den ersten Kampf verloren hat! Deshalb ist dieser Rückkampf für ihn wichtiger als jeder andere! Aslan kann nur gewinnen! Dem geneigten Boxfan bleibt an diesem Wochenende das Duell Mayweather- Alvarez.
2. aslan ...
fehlendesx 09.09.2013
... ist kein boxer, sondern ein doppelt gedeckter sandsack im vorwärtsgang. verlöre huckepack noch seine rummelboxer qualitäten, dem sicherheitsgeschwatz der ecke geschuldet, langeweile pur. aber so lange die gez-millionen sprudeln...
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Box-Glossar
Beim Boxen ist die Stellung der Kämpfer ausschlaggebend, dazu kommen in der Regel drei verschiedene Schlag-Varianten zum Einsatz. Diese werden untereinander beliebig zu sogenannten Schlag-Kombinationen zusammengefügt. Ebenfalls ein probates Mittel ist das Klammern, um sich aus ungünstigen Situationen zu befreien.

  • Auslage: Unter der Auslage eines Boxers versteht man die Stellung und Richtung zum Gegner. Die Kämpfer stehen dabei einander nicht frontal, sondern versetzt gegenüber, wobei diejenige Hand, die dem Gegner näher ist, als Führhand, die hinten liegende Hand als Schlaghand bezeichnet wird. Da die meisten Menschen Rechtshänder sind, gilt die Linksauslage als normal und wird meistens Normalauslage genannt. Bei ihnen stehen linkes Bein und linke Hand näher zum Gegner - in der Rechtsauslage entsprechend andersherum.

    Jab: Eine abrupt geschlagene Gerade mit der Führhand. Der Schlag hat zumeist den Kopf zum Ziel. Der Jab zählt dabei nicht zu den stärksten Schlägen, nur selten geht ein Boxer nach einem einzelnen Jab zu Boden.

    Cross: Eine Gerade, die mit der Schlaghand geschlagen wird. Die Schlaghand wird vom Kinn auf einer geraden Linie ins Ziel geführt. Die Führhand wird dabei zurückgenommen, um das Kinn zu schützen. Der Cross ist ein sogenannter Powerpunch.

Haken: Ein Schlag, bei dem zwischen Kopf- und Körperhaken unterschieden wird. Zum Einsatz kommt der Haken beim Boxen in der Halbdistanz. Der Schlag eignet sich vor allem als K.o.-Schlag, da er zumeist von der Seite kommt und so durch die Deckung des Gegners geht.

Klammern: Eine taktische Maßnahme, um sich eine Pause zu verschaffen oder sich aus einer ungünstigen Position zum Gegner zu befreien. Der Ringrichter muss die Kontrahenten aus der Klammerung trennen, so dass eine neue Kampf-Situation entsteht. Klammern stellt einen Regelverstoß dar, der aber aufgrund der Häufigkeit oft geduldet wird. Ab einem gewissen Grad wird das Vergehen jedoch mit Verwarnungen und damit mit Punktabzügen bestraft.