British Open Martin Kaymer vorzeitig ausgeschieden

Für Golf-Profi Martin Kaymer ist die 147. British Open bereits nach dem zweiten Tag beendet. Besser lief es für den 60-jährigen Bernhard Langer.

Martin Kaymer
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Martin Kaymer


Für Martin Kaymer ist die 147. Open Championship der Golfer - auch bekannt als British Open - im schottischen Carnoustie schon zur Halbzeit beendet. Deutschlands bester Golfer verpasste nach einer schwachen 75er-Runde mit 146 Schlägen als 80. den Cut. Der 60-jährige Bernhard Langer hat sich beim dritten Major-Turnier des Jahres hingegen sicher für die beiden entscheidenden Runden am Wochenende qualifiziert.

Langer spielte eine 71er-Runde auf dem Par-71-Kurs und lag nach dem zweiten Tag mit insgesamt 144 Schlägen auf dem geteilten 52. Rang. "Ich habe das Masters gespielt und den Cut geschafft. Ich bin hier und habe auch den Cut überstanden. Ich denke, es ist schon eine Leistung", sagte Langer, der der älteste Teilnehmer des Turniers ist. Der Masters-Champion von 1985 und 1993 hatte sich im Vorjahr mit dem Sieg bei der British-Senior-Open in Wales für die 147. British Open qualifiziert.

"Die Konzentration ist weg und der Körper ist müde"

Der 33-jährige Kaymer musste auf der zweiten Runde insgesamt sechs Schlagverluste hinnehmen - zwei Birdies reichten der ehemaligen Nummer eins der Welt nicht. "Ich fühle mich gut, ich kann auch alle Schläge, aber die Konzentration ist dann zwischendurch weg und der Körper ist müde", sagte Kaymer.

Die Führung nach der zweiten Runde teilen sich die beiden US-Amerikaner Kevin Kisner und Zach Johnson mit jeweils 136 Schlägen. Titelverteidiger Jordan Spieth spielte eine 67er-Runde und verbesserte sich mit 139 Schlägen auf den geteilten elften Rang. Superstar Tiger Woods wiederholte seine 71 vom Vortag. Der 14-malige Major-Champion aus Kalifornien wird von Position 29. in den dritten Tag der British Open starten.

Wie Kaymer sind auch andere Profis vorzeitig bei der British Open ausgeschieden: Die Nummer eins der Welt, Dustin Johnson (148), musste sich ebenso vom Turnier verabschieden wie der Weltranglisten-Zweite Justin Thomas (146). Auch die Spanier Sergio Garcia (146) und Jon Rahm (147) sind nicht mehr dabei.

ngo/dpa/sid



insgesamt 2 Beiträge
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woodyallen 21.07.2018
1. Realitätsverlust
Martin Kaymer erzählt in jedem Interview, dass die Leistung stimme, nur die Ergebnisse fehlen würden. Selten so eine falsche Eigenwahrnehmung gesehen! Und dann wird auch noch von einer möglichen Rydercupteilname gefaselt, nur weil man einmal bei den BMW-Open Zweiter geworden ist. Tatsache ist, dass Kaymer dieses Jahr bei jedem 2. Turnier den Cut nicht geschafft hat, und er in der Weltrangliste auf Platz 120 dahindümpelt mit Tendenz nach unten. Nächstes Jahr wird man ihn bei keinem Majorturnier mehr sehen, und die Teilnahmeberechtigung an der US-Tour ist in weiter Ferne. Eigentlich höchste Zeit einen "Cut" zu machen, und alles in Frage und auf den Prüfstand zu stellen. Bin mal gespannt, ob Martin Kaymer wieder die Kurve kriegt, oder ob er in der Versenkung verschwindet. Die Leistung von Bernhard Länger dagegen kann man nur bewundern! Der hat im übrigen diesen Turnaround nach schlechten Jahren hinbekommen, und ist heute mit über 60 immer noch der beste deutsche Golfer. Respekt!
www.detektei-schuett.de 21.07.2018
2. Herr Langer macht Mut!
Beim Golf muss eben alles stimmen. Der Kopf muss mitspielen, der Körper sowieso und die Bedingungen müssen ebenfalls an solchen Tagen passen. Bewundernswert finde ich, dass Herr Langer, der um soviel Jahre älter ist aber auch erfahrener, den Cut schafft, während selbst die derzeitige Nummer 1 und 2 der Welt aus dem Turnier fliegen. Aus diversen Publikationen kenne ich den Trainingsalltag des Herrn Langer und dieser arbeitet wie eine Maschine daran seinen Körper fit und sein Golf konstant zu halten. Ich würde mich freuen, wenn Herr Langer einen verdienten guten Platz erreicht.
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