BBL-Finale Bamberg vor erneutem Titelgewinn

Basketball-Bundesligist Brose Baskets Bamberg hat auch das zweite Duell um die deutsche Meisterschaft gegen Ulm für sich entschieden. Damit fehlt nur noch ein Sieg, um den Titelgewinn perfekt zu machen. Nach dem Triumph im Pokal, wäre es das dritte Double in Folge.

Bamberger Gavel (l.): 22 Punkte gegen Ulm
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Bamberger Gavel (l.): 22 Punkte gegen Ulm


Hamburg - Die Brose Baskets Bamberg haben das dritte Double in Folge vor Augen. Im zweiten Spiel der Finalserie um die deutsche Basketball-Meisterschaft setzte sich der Titelverteidiger 86:70 (47:39) bei Ulm durch und braucht nur noch einen Sieg, um als erster Club aus der Bundesliga dreimal nacheinander innerhalb einer Saison Meisterschaft und Pokalsieg zu feiern.

Am Sonntag (14.30 Uhr) hat Bamberg in eigener Halle den ersten von drei Matchbällen. Das Auftaktspiel der Best-of-five-Serie hatte der viermalige Meister am Wochenende in eigener Halle ebenfalls klar gewonnen.

Mann des Tages im Team von Erfolgstrainer Chris Fleming war Anton Gavel. Der Slowake erzielte beim wichtigen Auswärtssieg als bester Werfer der Begegnung 22 Punkte. Der ebenfalls starke P.J. Tucker kam auf 18 Zähler. Bei Ulm, das in der laufenden Saison bereits zum fünften Mal gegen Bamberg verlor, waren Isaiah Swann (19) und Per Günther (14) die erfolgreichsten Scorer.

"Wir spielen sehr hart, aber nicht besonders klug"

Anders als beim ersten Finalspiel in Bamberg, in dem die Ulmer durch einen Fehlstart früh ins Hintertreffen geraten waren, zeigte sich der Herausforderer diesmal von Beginn an hellwach. Angetrieben von den eigenen Fans hielt der Vorrundenzweite vor allem körperlich besser mit und gestaltete die Begegnung lange offen.

Immer wieder wechselte die Führung, erst zum Ende des zweiten Viertels gelang es Bamberg, sich nach einigen Fehlern der Gastgeber auf acht Punkte abzusetzen. "Wir spielen auf dem richtigen Energielevel", sagte Ulms Point Guard Günther in der Pause. Zufrieden war der Nationalspieler aber nicht: "Wir spielen sehr hart, aber nicht besonders klug."

Bamberg nahm die Energie aus der Schlussphase der ersten Hälfte mit und baute den Vorsprung bis auf 13 Punkte aus, doch Ulm ließ nicht locker und kämpfte sich wieder etwas heran. Vor dem Schlussviertel hatte der Außenseiter beim Stand von 59:69 noch alle Chancen.

Doch Bamberg ließ keine Spannung aufkommen und hatte direkt zu Beginn des Viertels einen 8:0-Lauf. Ulm konnte anschließend nicht mehr mithalten und verlor am Ende deutlich.

Ulm - Bamberg 70:86 (22:21,17:26,20:22,11:17)
Play-off-Stand: 0:2
Zuschauer: 6.000 (ausverkauft)
Beste Werfer Ulm: Swann (19 Pkt./ 3-3er), Günther (14/2), Watts (12/0), Nankivil (10/2), Bryant (7/0), Esterkamp (5/0), Mason-Griffin (3/1), Wenzl (0/0), Oladipo (0/0), Torbert (0/0), Betz (0/0), Heberlein (0/0)
Beste Werfer Bamberg: Gavel (22 Pkt./ 3-3er), Tucker (18/0), Roberts (16/2), Jenkins (9/1), Pleiß (8/0), Tadda (7/0), Jacobsen (3/1), Suput (2/0), Slaughter (1/0), Neumann (0/0), Schmidt (0/0)

jar/sid



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