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Carlsen gegen Anand: Hier können Sie die zehnte Partie der Schach-WM nachspielen

ChessBase

Große Chance auf den Sieg verpasst: Bei der Schach-WM in Sotschi hätte Herausforderer Viswanathan Anand die zehnte Partie für sich entscheiden können - doch dazu kam es nicht.

Hamburg - Die Entscheidung bei der Schach-WM im russischen Sotschi naht. Bereits am Sonntag könnte es einen neuen Weltmeister geben. Vieles spricht für Titelverteidiger Magnus Carlsen.

Herausforderer Viswanathan Anand verpasste in der zehnten Partie eine große Chance auf den Sieg. Der Inder versuchte in der Grünfeld-Indischen Partie mit aktivem Spiel, seinen Rückstand wettzumachen und hatte lange Zeit die bessere Stellung. Carlsen fand aber trotz der komplizierten Situation immer wieder gute Züge, um die Partie nach 32 Zügen und rund drei Stunden Spielzeit auszugleichen.

  • Hier können Sie die zehnte Partie im Liveticker nachlesen.
  • Hier geht's zur Blitzanalyse der Partie.

Der Norweger führt nun 5,5:4,5 und benötigt aus den restlichen beiden Spielen nur noch einen Punkt, um den Titel zu verteidigen. Nach dem Ruhetag am Samstag wird das Duell am Sonntag fortgesetzt.

Hier können Sie die zehnte Partie Zug für Zug nachspielen:

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Im elften Spiel am Sonntag (13 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) hat Carlsen die weißen Figuren und ist damit leicht im Vorteil. Zum Sieg sind 6,5 Punkte nötig.

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Merkwürdige Schreibe...
CobCom 22.11.2014
... wer in der Partie welche Farbe gespielt hat, kann man nur anhand des letzten Satzes zur Sonntagspartie raten...Auch in der Zugverfolgung fehlt diese Information.Da bitte nachlegen... Davon ab: danke, ich verfolge das Thema mit Spannung.
2. Macht keinen Spass
nothx 14.10.2015
Ich sehe ein, dass so ein Internetauftritt Geld kostet und dass dieses Geld durch Werbung beschafft werden kann/muss/soll - aber muss ich mich bei JEDEM Video durch ein Werbevideo kämpfen? Einmal, zweimal ist ja ok - aber 10x
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Schach-Glossar
  • Corbis
    Schach ist ein strategisches Brettspiel, bei dem zwei Spieler abwechselnd ihre Figuren auf dem Spielbrett bewegen. Weiß beginnt immer, es besteht Zugpflicht. Mit jeder Figur kann eine des Gegners geschlagen werden.

  • Jeder Spieler hat 16 Figuren, die nur nach bestimmten Regeln gezogen werden dürfen. Der König kann horizontal, vertikal oder diagonal auf das angrenzende Feld ziehen. Die Dame kann horizontal, vertikal oder diagonal beliebig weit ziehen, darf dabei jedoch keine anderen Figuren überspringen. Der Läufer kann diagonal beliebig weit ziehen, darf dabei jedoch keine anderen Figuren überspringen.

  • Der Springer zieht in beliebiger Richtung über zwei Felder: Erst vertikal oder horizontal, dann diagonal; oder erst diagonal und dann vertikal oder horizontal. Das erste Feld darf dabei besetzt sein. Der Turm kann horizontal und vertikal beliebig weit ziehen, darf aber keine anderen Figuren überspringen. Die acht Bauern dürfen immer einen Schritt nach vorne ziehen, wenn das Feld leer ist. Sie schlagen vorwärts diagonal.

Es gewinnt der Spieler, der den gegnerischen König schachmatt setzt. Das bedeutet, der König wird in jedem Fall geschlagen, egal, wie der bedrohte Spieler eine seiner Figuren zieht. Eine weitere Möglichkeit zum Spielgewinn ist die Aufgabe des Gegners. Dies ist während des Spiels jederzeit möglich.
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Schachweltmeister: Duelle für die Ewigkeit

Schach-Weltmeister
Name Land WM-Zeitraum
Wilhelm Steinitz Österreich-Ungarn/USA 1886-1894
Emanuel Lasker Deutschland 1894-1921
José Raúl Capablanca Kuba 1921-1927
Alexander Aljechin Russland/Frankreich 1927-1935
Max Euwe Niederlande 1935-1937
Alexander Aljechin Russland/Frankreich 1937-1946
Michail Botwinnik UdSSR 1948-1957
Wassili Smyslow UdSSR 1957-1958
Michail Botwinnik UdSSR 1958-1960
Michail Tal UdSSR 1960-1961
Michail Botwinnik UdSSR 1961-1963
Tigran Petrosjan UdSSR 1963-1969
Boris Spasski UdSSR 1969-1972
Bobby Fischer USA 1972-1975
Anatoli Karpow UdSSR/Russland 1975-1985
Garri Kasparow UdSSR/Russland 1985-1993
Wladimir Kramnik Russland 2006-2007
Viswanathan Anand Indien 2007-2013
Magnus Carlsen Norwegen seit 2013
Von 1993 bis 2006 ermittelten zwei Verbände (PCA und FIDE) einen Weltmeister.

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