Cas-Verfahren beendet: Contador und UCI einigen sich auf Vergleich

Alberto Contador und der Radsport-Weltverband UCI haben ihren Rechtsstreit über die Höhe der Doping-Geldstrafe gegen den Spanier beigelegt. Beide Parteien einigten sich auf einen Vergleich. Details der Vereinbarung wurden zunächst nicht bekannt.

Radprofi Contador: Einigung mit der UCIZur Großansicht
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Radprofi Contador: Einigung mit der UCI

Hamburg - Der Rechtsstreit zwischen Alberto Contador und dem Radsport-Weltverband UCI vor dem internationalen Sportgerichtshof Cas ist offiziell beendet. Wie das Gremium am Donnerstag mitteilte, haben sich der spanische Radprofi und die UCI außergerichtlich über die Höhe einer Doping-Geldstrafe geeinigt.

Contador war bereits im Februar dieses Jahres wegen Clenbuterol-Dopings rückwirkend für zwei Jahre gesperrt worden. Die Entscheidung über eine damals von der UCI geforderte Geldstrafe von kolportierten 2,4 Millionen Euro hatten die Richter aber vertagt. Nun rangen sich Contador und die UCI aber zu einem Vergleich durch. Details der Vereinbarung wurden zunächst nicht bekannt.

Contador war bei der Tour de France im Jahr 2010 positiv auf den verbotenen Wirkstoff Clenbuterol getestet worden. Er selbst hatte stets behauptet, der positive Test auf das Kälbermastmittel sei auf den Verzehr eines verunreinigten Steaks zurückzuführen.

Nach seiner abgesessener Dopingsperre hatte Contador bei der Eneco-Tour durch die Niederlande und Belgien Anfang August dieses Jahres sein Comeback gefeiert und anschließend im September die Vuelta gewonnen.

mib/dpa

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  • Donnerstag, 13.12.2012 – 18:54 Uhr
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Dopingsubstanzen und ihre Wirkung
Die Ausdauerleistung ist wesentlich davon abhängig, wie gut der Körper Sauerstoff aufnehmen kann. Das Hormon Erythropoetin (Epo) stimuliert die Produktion roter Blutkörperchen. Die erhöhte Anzahl der im Organismus zirkulierenden Erythrozyten verbessert die Kapazität des Blutes, Sauerstoff aufzunehmen und steigert damit Ausdauerleistungsfähigkeit.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbietet den Gebrauch von Epo seit langem. Seit 1983 ist es möglich, Epo synthetisch herzustellen. Entwickelt wurde es für Patienten mit schweren Nierenleiden, die an Blutarmut leiden.

Das Wachstumshormon HGH wird bei Kleinwüchsigkeit eingesetzt. HGH lässt nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen wachsen, das führt zu langen Gliedmaßen, einem verformten Kopf und Riesenhänden. Zudem verändert sich die Struktur der Organe. (mit dpa)






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