NFL-Prozess um Ausgrenzung Etappensieg für Colin Kaepernick

Colin Kaepernick protestierte während der Nationalhymne für Rechte von Schwarzen und ist seither vereinslos. Nun hat der Football-Star den Teams Ausgrenzung vorgeworfen und Beschwerde eingereicht - mit Erfolg.

Colin Kaepernick (Mitte)
AP

Colin Kaepernick (Mitte)


Dem aktuell vertragslosen Kaepernick ist ein erster Etappensieg gegen die National Football League (NFL) gelungen. Der ehemalige Akteur der San Francisco 49ers, der seit März 2017 vertragslos ist, hatte eine Beschwerde eingereicht, in der er den NFL-Teambesitzern vorwarf, ihn systematisch auszugrenzen. Daraufhin hatte die NFL ein Schnellverfahren beantragt, um einen möglichen Prozess zu verhindern.

Diesen Antrag hat ein Richter nun jedoch abgelehnt. Damit sind Anhörungen in dem Fall möglich. Sein Anwalt Mark Geragos hatte am vergangenen Mittwoch ein Schreiben des Schlichters Stephen Burbank veröffentlicht, der die Abweisung der Beschwerde ablehnte. Eingesetzt worden war der Professor von der Law School der University of Pennsylvania von der Liga selbst und der Spielergewerkschaft NFLPA.

Kaepernick hatte sich 2016 geweigert sich zur amerikanischen Nationalhymne zu erheben, um so ein Zeichen gegen die Unterdrückung von Schwarzen zu setzen. Daraufhin gab es eine viel diskutierte Debatte in den Staaten. Auch US-Präsident Donald Trump schaltete sich mit in die Diskussion ein.

leo /sid



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