US-Sport: Jagr besiegt Crosby, Mavericks verlieren Top-Spiel

In den NHL-Playoffs steht Pittsburgh mit Superstar Sidney Crosby vor dem Aus, auch das dritte Spiel gegen Philadelphia ging verloren. Bei den Flyers spielte Jaromir Jagr gegen seinen Ex-Club groß auf. Und: In der NBA haben die Dallas Mavericks eine Führung gegen Los Angeles noch verspielt.

Eishockey-Star Jagr (r.): Sieg gegen Pittsburgh Zur Großansicht
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Eishockey-Star Jagr (r.): Sieg gegen Pittsburgh

Hamburg - Eishockey-Superstar Sidney Crosby droht erneut ein frühes Aus in den NHL-Playoffs. Mit den Pittsburgh Penguins verlor er das dritte Spiel in der Serie gegen die Philadelphia Flyers 4:8. Damit führen die Flyers in der "best-of-seven"-Serie 3:0 und brauchen nur noch einen Sieg zum Einzug ins Halbfinale der Eastern Conference. Schon im Vorjahr waren die hoch gehandelten Penguins in der ersten Playoff-Runde gescheitert.

Crosby war nur an einem Tor mit einer Vorlage beteiligt und ließ sich zudem zu einer Prügelei mit Claude Giroux hinreißen. Die Partie wurde mehrfach von Schlägereien unterbrochen. Je zwei Tore für Pittsburgh erzielten Jordan Staal und James Neal. Für die Flyers trafen Danny Briere, Maxime Talbot und Matt Read doppelt, dazu noch Wayne Simmonds und Giroux.

Großen Anteil am Erfolg der Flyers hatte auch Altstar Jaromir Jagr. Der 40-Jährige, vor der Saison zum zweiten Mal aus Russland zurück in die NHL gekommen, bereitete drei Treffer vor. Und das ausgerechnet gegen den Club, der ihn einst 1990 draftete, den er drei Jahre als Kapitän anführte und für den er in elf Spielzeiten über 400 Tore geschossen hat.

Nowitzki enttäuscht, 42 Punkte von Anthony reichen nicht

In der NBA haben Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks einen Rückschlag im Kampf um die Playoffs erlitten. Der Tabellen-Sechste der Western Conference verlor trotz mehrfacher Führung gegen die Los Angeles Lakers, als Dritter schon für die Playoffs qualifiziert, 108:112 nach Verlängerung. Es war die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen für die "Mavs", die mit einer Bilanz von 34 Siegen und 27 Niederlagen aber weiter einen Vorsprung auf die Phoenix Suns (31 Siege, 29 Niederlage) auf Rang neun haben.

Dabei erwischte Dirk Nowitzki keinen guten Tag und traf aus dem Feld nur neun seiner 28 Würfe. Insgesamt kam der 33-Jährige auf 24 Punkte und holte zudem 14 Rebounds. Bei Dallas trafen zudem Jason Terry (21 Punkte), Delonte West (20), Jason Kidd (13) und Shawn Marion (zehn) zweistellig. Für die ohne den verletzten Kobe Bryant angetreten Lakers war Center Andrew Bynum mit 23 Punkten am erfolgreichsten.

Schon zuvor hatten die Miami Heat bei den New York Knicks 93:85 gewonnen. Bei Miami überzeugen LeBron James (29) und Dwayne Wade (28), wurden aber noch von Knicks-Forward Camelo Anthony übertroffen, der auf 42 Punkte kam.

leh

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Eishockey-Glossar
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Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe vier, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.

Die Stanley-Cup-Sieger seit 2000*
Jahr Gewinner Saison-MVP
2014 Los Angeles Sidney Crosby
2013 Chicago Alexander Owetschkin
2012 Los Angeles Jewgeni Malkin
2011 Boston Corey Perry
2010 Chicago Henrik Sedin
2009 Pittsburgh Alexander Owetschkin
2008 Detroit Alexander Owetschkin
2007 Anaheim Sidney Crosby
2006 Carolina Joe Thornton
2004 Tampa Martin St. Louis
2003 New Jersey Peter Forsberg
2002 Detroit José Théodore
2001 Colorado Joe Sakic
2000 New Jersey Chris Pronger
*2004/2005 fiel die komplette Saison wegen eines Tarifstreits zwischen Team-Besitzern und Spielern aus
Der Aufbau der NBA
Die National Basketball Association (NBA) setzt sich aus 30 Teams zusammen und wurde am 6. Juni 1946 als Basketball Association of America in New York gegründet. Seit dem Zusammenschluss mit der National Basketball League 1949 firmiert sie als NBA. Alle Clubs haben das gleiche Mitspracherecht, die NBA ist das gemeisame Organ. Vertreter der Clubs ist der NBA-Commissioner. Von 1984 bis 2014 war das David Stern, seitdem hat Adam Silver das Amt inne. Alle Entscheidungen werden von den Clubs gemeinsam beschlossen. Vorrangiges Ziel der Team-Eigner ist nicht ausschließlich sportlicher Erfolg, sondern vor allem dass die Clubs einen Gewinn erwirtschaften und sich die Investionen somit auszahlen.

Basketball-Glossar
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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.