Darts Gary Anderson erster Gewinner der Phil-Taylor-Trophy

Der Schotte Gary Anderson hat erstmals das World Matchplay gewonnen. Er wurde damit nicht nur zum ersten Sieger der Phil-Taylor-Trophy, sondern erreichte auch einen wichtigen Karriere-Meilenstein.

Gary Anderson bei der Darts-WM
DPA

Gary Anderson bei der Darts-WM


Triple Crown für Anderson: Nach zwei Weltmeistertiteln und zwei Siegen in der Premier League hat sich Gary Anderson im englischen Blackpool erstmals den Titel beim World Matchplay gesichert und somit die drei wichtigsten Turniere der Professional Darts Corporation (PDC) gewonnen.

Der 47 Jahre alte Schotte besiegte im Finale Mensur Suljovic 21:19. Anderson führte zwischenzeitlich 17:13, Suljovic kämpfte sich jedoch auf 17:17 heran. Da es Anderson jedoch ganze 14-mal gelungen war, die Höchstpunktzahl von 180 zu werfen, setzte er sich am Ende gegen den starken Kontrahenten aus Österreich durch.

Nicht nur im Finale war der Schotte treffsicher: Im gesamten Turnierverlauf traf er 52-mal die 180. Dabei warf er beim 19:17-Sieg im Viertelfinale gegen den Engländer Joe Cullen einen Neun-Darter - er erreichte 501 Punkte mit nur neun Darts.

Anderson wurde durch den Triumph zum ersten Sieger der Phil-Taylor-Trophy. Um die Erfolge des 16-maligen Weltmeisters zu würdigen, wurde der Pokal des neben der WM ältesten und wichtigsten Turniers nach ihm benannt. Für seinen Sieg erhält Anderson ein Preisgeld in Höhe von knapp 120.000 Euro.

tip/sid

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insgesamt 6 Beiträge
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volker_maibaum 29.07.2018
1. Begündung für den Sieg ist nicht schlüssig
Mensur hat ebenfalls 14 Mal die 180 geworfen, also kann das wohl nicht die Begründung für den Sieg sein. Mensur hat darüber hinaus noch einen höheren Average (und die um 1% bessere Doppelquate) als Gary gespielt - also wird es mit logischen Erklärungen wohl schwierig. Am Ende war es war es dann wohl einzig das Timing.
meresi 30.07.2018
2. Glückloser Österreicher
egal, vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Ignoranten sind überall...off topic, ein Golfturnier bei Hamburg wurde beinahe von einem deutschen Amateur gewonnen, das ist natürlich keine Zeile wert weil er nur 2. wurde
fireb 30.07.2018
3.
bitte hier mal die Statistik der weltmeister etwas erweitern, 2015 der letzte, ihr hängt schlappe 3 Jahre im "Service" hinterher
gnarze 30.07.2018
4.
Ein sensationelles Spiel mit einem dramatischen Ausgang. Als Anderson der Matchdart aus dem Bull raussprang hätte er eigentlich geschlagen sein müssen. Trotzdem auch ein kräftiges Chapeau an Mesur, im Finale die mit Abstand beste Performance zu bringen zeugt von Klasse. Die Klasse hatte der Sender Sport1 leider nicht, indem er auf seinen beiden Kanälen ein Jugendfussballspielfinale zeigen musste.
mantrid 30.07.2018
5. Dramatik pur
Was für ein Kampf, welch eine Dramatik! Annderson führte, hatte Match-Dart, traf perfekt, aber der Pfeil blieb nicht stecken (Bouncer). Dann holte Suljovic auf. Verlängerung! Beide hauten sich die 180er um die Ohren, bekamen aber Probleme mit den Doppelfeldern. Hier hatte Anderson das bessere Ende, obwohl er in den Statistiken jeweils hinten lag. Zusätzlich zum Preisgeld erhielt Anderson übrigens noch eine Prämie für seinen spektakulären 9-Darter.
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