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Daviscup: 18-jähriger Zverev feiert Debüt gegen Berdych

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DPA

Tennis-Profi Alexander Zverev

Ein Teenager gegen die Nummer sieben der Tenniswelt: Alexander Zverev steht ein spannendes Debüt beim Daviscup bevor. Den Auftakt macht jedoch ein Routinier.

Deutschlands Spitzenspieler Philipp Kohlschreiber eröffnet am Freitag in Hannover das Daviscup-Erstrundenduell mit Tschechien. Der Weltranglisten-30. trifft auf Lukas Rosol, im Anschluss feiert Alexander Zverev sein Debüt für Deutschland. Der 18-Jährige bekommt es mit dem Weltranglistensiebten Tomas Berdych zu tun.

"Ich gehe davon aus, dass uns Philipp mit 1:0 in Führung bringt. Mit so einem Spielstand wäre es einfacher für mich", sagte Zverev bei der Auslosung im Neuen Rathaus Hannover. Auch Kohlschreiber gab sich zuversichtlich: "Die Bedingungen spielen uns in die Karten: Die Halle ist top, wir haben den Platz und die Bälle gewählt. Ich hoffe auf einen guten Start am Freitag."

Für das Doppel am Samstag hat Teamchef Michael Kohlmann Philipp Petzschner und Dustin Brown nominiert. Für Tschechien sind Radek Stepanek und Jiri Vesely eingeplant. Umstellungen sind aber am Samstag und vor den Abschlusseinzeln am Sonntag zwischen Kohlschreiber und Berdych sowie Zverev und Rosol kurzfristig möglich.

Die Tschechen gewannen den Daviscup 2012 und 2013 und gehen als Favoriten ins 15. Duell mit einer Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB). Zwar warten die Gäste seit 1982 auf einen Sieg gegen Deutschland, in der jüngeren Vergangenheit gewannen die Tschechen jedoch 12 ihrer 14 Begegnungen im traditionsreichen Mannschaftswettbewerb.

Der Gewinner bekommt es im Viertelfinale (15. bis 17. Juli) mit Frankreich oder Kanada zu tun, der Verlierer spielt in der Relegation (16. bis 18. September) gegen den Abstieg aus der Weltgruppe.

bka/sid

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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