Doppelniederlage im Davis Cup Deutschland droht das Erstrundenaus

Es wird wohl wieder die Abstiegsrunde: Nach der Doppelniederlage hat das deutsche Davis-Cup-Team kaum noch Chancen aufs Viertelfinale. Es sei denn, Philipp Kohlschreiber gelänge eine Sensation.

Philipp Petzschner (l.) und Philipp Kohlschreiber
AP/dpa

Philipp Petzschner (l.) und Philipp Kohlschreiber


Am zweiten Tag der Erstrundenpaarung im Davis Cup gegen die Tschechische Republik hat das deutsche Doppel verloren. Beim Stand von 1:2 wird es für die DTB-Auswahl jetzt schwer, das Viertelfinale zu erreichen. Philipp Kohlschreiber und Philipp Petzschner verloren in Hannover gegen Tomas Berdych und Radek Stepanek glatt in drei Sätzen 6:7 (7:9), 5:7, 4:6. Von ihren bis dahin 17 gemeinsamen Doppeln im Davis Cup hatten Berdych und der 37 Jahre alte Stepanek nur zwei verloren.

Um das Erstrundenaus noch zu vermeiden, müssten die Gastgeber am Sonntag beide Einzel gewinnen. Kohlschreiber ist jedoch zum Auftakt (13 Uhr; TV Sat.1 Gold) gegen den Weltranglisten-Siebten Berdych klarer Außenseiter. Das abschließende Einzel zwischen Alexander Zverev und Lukas Rosol hätte dann nur noch statistischen Wert.

Der 18 Jahre alte Hamburger hatte gegen Berdych bei seinem Davis-Cup-Debüt nach viereinhalb Stunden 6:7 (6:8), 6:1, 6:4, 6:7 (5:7), 4:6 gegen Berdych verloren. "Ich bin bereit, auch wenn ich das entscheidende Match spielen muss", sagte Zverev, bevor er das Doppel von der deutschen Bank aus verfolgte.

Im vergangenen September hatte sich das DTB-Team durch einen Sieg in der Dominikanischen Republik den Verbleib in der Weltgruppe der besten 16 Nationen gesichert. Ein möglicher Gegner in den diesjährigen Abstiegs-Playoffs würde am 19. Juli ausgelost.

rae/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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sonde 05.03.2016
1. Unbedeutend
Während die deutschen Damen im Tennissport ab und zu aufhorchen lassen, sind die Herren derzeit unterirdisch.
compiler 06.03.2016
2.
Zitat von sondeWährend die deutschen Damen im Tennissport ab und zu aufhorchen lassen, sind die Herren derzeit unterirdisch.
Es war schon absolut unterirdisch, wie ein 18-jähriger die Nummer 7 der Welt am Rande einer Niederlage hatte. Und die Leistung vom Kohlschreiber war ja auch so schlecht, unfassbar, dass er das trotzdem gewonnen hat.
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