Zverev-Brüder gemeinsam im Davis Cup "Schon immer unser Traum"

Bei den Australian Open waren sie die besten Deutschen. Ab Freitag spielen Mischa und Alexander Zverev zum ersten Mal gemeinsam im Davis Cup. Die Vorfreude des Brüderpaars ist groß.

Alexander (l) und Mischa Zverev
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Alexander (l) und Mischa Zverev


Am kommenden Wochenende trifft Deutschland in der ersten Davis Cup-Runde auf Belgien (Liveticker, SPIEGEL ONLINE). Der DTB nominierte für das Heimspiel in Frankfurt/Main Philipp Kohlschreiber, Jan-Lennard Struff sowie die Brüder Alexander und Mischa Zverev, die zum ersten Mal gemeinsam für Deutschland spielen werden.

Bei den Australian Open war Mischa Zverev als bester Deutscher erst im Viertelfinale am späteren Sieger Roger Federer gescheitert. Zuvor hatte der 29-Jährige den Weltranglistenersten Andy Murray besiegt. Alexander Zverev war in der dritten Runde nach fünf Sätzen gegen den späteren Finalisten Rafael Nadal ausgeschieden.

"Es war schon immer unser Traum, gemeinsam für Deutschland zu spielen", sagte Mischa Zverev mit Blick auf die Davis-Cup-Partie. "Mit dem Bruder für Deutschland zu spielen, ist etwas ganz Besonderes. Das wird toll", ergänzte sein zehn Jahre jüngerer Bruder Alexander.

Die DTB-Auswahl geht als Favorit in die Begegnung, da Belgien ohne Spitzenspieler David Goffin auskommen muss. Der Weltranglistenelfte, der bei den Australian Open ebenfalls das Viertelfinale erreicht hatte, sagte seine Teilnahme am Davis Cup ab.

Für die Zverev-Brüder ist es jeweils der zweite Auftritt im Davis Cup. Mischa bestritt sein bislang einziges Match im Viertelfinale 2009 gegen Spanien im Doppel an der Seite von Nicolas Kiefer. Der 19-jährige Alexander feierte sein Debüt bei der Erstrundenniederlage im vergangenen Jahr gegen Tschechien.

Auf einen Einsatz in der Playoff-Partie gegen Polen im September 2016 hatten beide Brüder verzichtet. DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff hatte daraufhin angekündigt, unter anderem Mischa Zverev 2017 nicht für den Davis Cup berücksichtigen zu wollen. Nach dessen starken Leistungen bei den Australian Open ist davon inzwischen aber keine Rede mehr.

mmm/sid



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