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Daviscup: Zverev verliert Marathonmatch gegen Berdych

Alexander Zverev Zur Großansicht
Getty Images

Alexander Zverev

4:20 Stunden lang gekämpft - und verloren: Alexander Zverev hat eine unglückliche Daviscup-Premiere erlebt. Der 18-Jährige war hinterher dennoch nicht unzufrieden.

Alexander Zverev hat bei seinem Debüt für die deutsche Tennis-Nationalmannschaft gegen den Weltranglisten-Siebten Tomas Berdych trotz einer starken Leistung 6:7 (6:8), 6:1, 6:4, 6:7 (5:7), 4:6 verloren. Im Daviscup-Duell zwischen Deutschland und Tschechien steht es nach dem ersten Tag 1:1. Zuvor hatte Philipp Kohlschreiber durch einen 3:6, 6:3, 6:4, 2:6, 6:3-Erfolg gegen Lukas Rosol für die Führung gesorgt.

Am Samstag könnte damit im Doppel (13 Uhr; TV: Sat.1 Gold) eine Vorentscheidung fallen. Der Gewinner der Partie spielt im Juli im Viertelfinale gegen Kanada oder Frankreich, der Verlierer kämpft im September in den Playoffs gegen den Abstieg.

Zverev konnte trotz seiner Niederlage überzeugen. Erst nach 4:20 Stunden musste sich der 18 Jahre alte Hamburger in Hannover dem Weltranglisten-Siebten geschlagen geben. "Es ist schön zu sehen, dass ich gegen solche Spieler mithalten kann, aber bis ganz nach oben ist es noch ein langer Weg", sagte das größte deutsche Talent seit Jahren.

mon/dpa/sid

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1. Niemand hat verloren
schorri 05.03.2016
Nach so einem Match hat keiner von beiden verloren. Egal wer "gewonnen" hat.
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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