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Daviscup: Zverev verliert, Deutschland muss in die Relegation

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DPA

Alexander Zverev

Aufholjagd ohne Happy End: Im entscheidenden fünften Match unterlag Youngster Alexander Zverev im Einzel glatt in drei Sätzen. Jetzt droht Deutschlands Tennis-Herren der Abstieg aus der Weltgruppe.

Das deutsche Daviscup-Team muss nach dem 2:3 gegen Tschechien erneut den Gang in die Relegation antreten. Debütant Alexander Zverev unterlag im entscheidenden Match in Hannover gegen Lukas Rosol 2:6, 3:6, 1:6. Zuvor hatte Philipp Kohlschreiber im Spitzeneinzel von der Aufgabe des am Oberschenkel verletzten Tomas Berdych profitiert und zum 2:2 ausgeglichen. Kohlschreiber führte zu diesem Zeitpunkt gegen seinen sichtlich angeschlagenen Gegner 6:3, 7:5.

Hoffnungsträger Zverev verpasste gegen Rosol die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Der 18-Jährige aus Hamburg verlor nach 1:38 Stunden auch sein drittes Duell mit dem Weltranglisten-50. Dabei konnte Zverev nicht an seine Leistung vom Freitag anknüpfen, als er Berdych an den Rand einer Niederlage gebracht hatte und erst nach fünf Sätzen unterlag.

Gegen wen die Auswahl des Deutschen Tennis Bunds in der Abstiegsrunde vom 16. bis 18. September antritt, entscheidet sich bei der Auslosung am 19. Juli. Tschechien trifft im Viertelfinale auf Frankreich. Auch im vergangenen Jahr hatte Deutschland erst in der Relegation in der Dominikanischen Republik den Klassenerhalt geschafft.

lst/sid

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1. .
Peter Eckes 06.03.2016
Das hat man jetzt davon Zverev eingesetzt zu haben. Hoffentlich kommen beim Abstiegsspiel wieder Becker oder Brown zum Zug.
2.
countrushmore 06.03.2016
Zitat von Peter EckesDas hat man jetzt davon Zverev eingesetzt zu haben. Hoffentlich kommen beim Abstiegsspiel wieder Becker oder Brown zum Zug.
Ist das etwa ernst gemeint? Dustin Brown ist in erster Linie gut für den Ticketverkauf und Becker dann auch schon 35 und steht zur Zeit nicht mal in den Top 100.
3. Vollständigkeit halber...
dr.ideen 07.03.2016
...wäre es sinnvoll, auch noch die Ergebnisse anderer Länder-Aufeinandertreffen zu erwähnen. Wenn schon der Rest des Sportteils, wie immer, nur um Fußball geht...
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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