Daviscup Berdych muss aufgeben - Deutschland gleicht aus

Philipp Kohlschreiber hat mit einem Sieg im Daviscup die Hoffnungen des Deutschen Tennis Bunds gewahrt. Beim Erfolg gegen Tomas Berdych profitierte er allerdings von einer Aufgabe seines Gegners.

Philipp Kohlschreiber, Tomas Berdych
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Philipp Kohlschreiber, Tomas Berdych


Die deutschen Tennis-Herren haben im Daviscup gegen Tschechien überraschend zum 2:2 ausgeglichen und die Chance auf den Viertelfinal-Einzug gewahrt. Im Duell der Spitzenspieler musste Tomas Berdych gegen Philipp Kohlschreiber nach zwei Sätzen verletzt aufgeben.

Berdych konnte beim Stand von 3:6, 5:7 wegen einer Oberschenkelverletzung nicht mehr weiterspielen. "Es fühlt sich natürlich jetzt nicht ganz so schön an, als wenn ich das Ding mit einem Matchball beendet hätte", sagte Kohlschreiber. Im zehnten Duell mit dem Weltranglisten-Siebten war es erst der zweite Sieg für den 32-Jährigen.

Beim Stand von 2:2 im ersten Satz gelang ihm das Break, Berdych nahm sich nach 28 Minuten Spielzeit eine medizinische Auszeit und ließ sich in der Kabine am Oberschenkel behandeln. Der Wimbledon-Finalist von 2010 wirkte nun merklich angeschlagen. Nach 54 Minuten entschied der Weltranglisten-30. den ersten Durchgang für sich.

Im zweiten Satz musste Berdych dann am Oberschenkel bandagiert werden und versuchte sich zunächst noch gegen die Schmerzen und die drohende Niederlage zu wehren. Nachdem Kohlschreiber aber auch den zweiten Satz gewonnen hatte, gab Berdych entnervt und entkräftet auf.

Das abschließende Einzel bestreiten Alexander Zverev und Lukas Rosol. Der 18-jährige Deutsche hatte am Freitag sein Daviscup-Debüt gegeben und nur knapp gegen Berdych verloren.

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insgesamt 5 Beiträge
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kastenmeier 06.03.2016
1.
Furchtbare Vorstellung der Reporter und von Waske im Interview. Einen Sieg gegen einen angeschlagenen Spieler so zu feiern, gehört bestraft -widerlich. Auch wenns mir für Kohlschreiber und besonders für Zverev nach seiner tollen Vorstellung am Freitag leid täte - jetzt gönne ich den Tschechen das Weiterkommen.
Peter Eckes 06.03.2016
2. .
Für Zverev tut es ihnen leid? Für diesen Unsympathen? Außerdem kann ich dieses Gerede vom kommenden Superstar nicht mehr hören. Hoffentlich gewinnt Rosol!
kastenmeier 06.03.2016
3.
Zitat von Peter EckesFür Zverev tut es ihnen leid? Für diesen Unsympathen? Außerdem kann ich dieses Gerede vom kommenden Superstar nicht mehr hören. Hoffentlich gewinnt Rosol!
Keine Ahnung, was ihn so unsympathisch machen soll. Für das Gerede kann er nichts - das würde er sicher gerne selbst abstellen. Egal, Rosol hat gewonnen, saustark gespielt, was den Reportern auch erst eine Erwähnung wert war, als achtzehn mal ein "Zverev ist müde" ins Mikro geblubbert wurde - was die Leistung des Gegners automatisch abwertet. Diese Unsportlichkeit nimmt einem die Feude darüber, Davis-Cup live sehen zu können. Dann kann es SAT1 gleich lassen, solch ein Niveau schadet dem Sport mehr, als dass es hilft.
Peter Eckes 06.03.2016
4. @kastenmeier
Wenn ich mir Zverevs Verhalten auf dem Platz so anschaue fühle ich mich immer an Fognini oder Kyrgios erinnert. Sicher noch nicht in deren Qualität aber Zverev wächst ja auch noch. Solche Tennisspieler brauch ich nicht. Von den Qualitäten eines Federer, Djokovic, Nadal oder Ferrer sind alle genannten nicht nur spielerisch, sondern auch menschlich meilenweit entfernt. Ansonsten gebe ich ihnen recht. Die Berichterstattung von Sat.1 steht der der Öffentlich-Rechtlichen in nichts nach ist an Deutschtümmelei nicht zu überbieten und unerträglich. Der Spaß am Tennis vergeht einem dabei vollkommen. Es soll Leute geben die ihre Sympathien nicht nach dem Fähnchen neben dem Namen verteilen.
kastenmeier 06.03.2016
5.
Einverstanden. Die von ihnen genannten sind aber auch von kaum anderen je erreicht worden, gerade in Sachen sportsmanship. Kann mich in dieser Kategorie nur an wilander und mecir erinnern. Grans Salms auf eurosport sind heutzutage das Nonplusultra .
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