NFL-Finale Broncos und Panthers kämpfen um den Super Bowl

Das Duell der Quarterback-Stars ging an Peyton Manning: Der Routinier und die Denver Broncos zogen gegen die Patriots von Tom Brady ins Finale der NFL ein. Dort warten die Carolina Panthers.

Bronco-Star Manning: Souverän ins nächste NFL-Finale
AFP

Bronco-Star Manning: Souverän ins nächste NFL-Finale


Im 50. Super Bowl der National Football League NFL am 7. Februar im kalifornischen Santa Clara kommt es erstmals zu einem Endspielduell zwischen den Denver Broncos und den Carolina Panthers. Denver beendete durch einen 20:18-Halbfinal-Heimsieg den Traum der New England Patriots von der erfolgreichen Titelverteidigung und buchte zum achten Mal in der Vereinsgeschichte das Super-Bowl-Ticket.

Carolina kam anschließend in einem überraschend einseitigen Vorschlussrundenduell gegen enttäuschende Arizona Cardinals zu einem 49:15 und steht somit zum zweiten Mal im Match um Amerikas bedeutendste Sport-Trophäe.

Während Denver bislang zweimal den Super Bowl gewinnen konnte, wartet Carolina noch auf einen Endspiel-Triumph. Die Broncos von Star-Quarterback Peyton Manning konnten sich gegen New England vor allem auf ihre Defensive verlassen, die die Offensive Line der Patriots mit Left Tackle Sebastian Vollmer immer wieder vor große Probleme stellte.

Obwohl die Gastgeber nach einer 17:9-Halbzeitführung im zweiten Durchgang nur noch drei Punkte erzielten, reichte es zum Finaleinzug. Die Entscheidung fiel zwölf Sekunden vor Spielende, als New England nach einem Touchdown von Rob Gronkowski bei einem 18:20-Rückstand den anschließenden Zwei-Punkte-Versuch nicht verwerten konnte.

"Dieser Sieg war irgendwie so, wie die gesamte Saison - nicht leicht", meinte Manning. Im 17. Aufeinandertreffen der Quarterbacks hatte er sich zum sechsten Mal gegen Tom Brady durchgesetzt - zum dritten Mal in einem Halbfinale. Der 39-Jährige steht nun in seinem vierten Super Bowl und kann nach 2007 erneut Meister werden. Manning gelangen in der ersten Halbzeit zwei Touchdown-Pässe. Brady indes warf zwei Interceptions.

In Charlotte zeigte Carolinas Spielmacher Cam Newton, dass er gute Chancen hat, zum wertvollsten Spieler der Saison (MVP) gewählt zu werden. Der 26-Jährige bereitete zwei Touchdowns vor und trug zudem zweimal den Football selbst in die Endzone. Cardinals-Quarterback Carson Palmer hingegen warf vier Pässe, die von der starken Panthers-Verteidigung abgefangen wurden.

aha/dpa



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insgesamt 14 Beiträge
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greg reynolds 25.01.2016
1. Überraschend deutlich...
mit 20:18? Also ein derartiges Herzschlagfinale mit "deutlich" zu beurteilen wirft für mich ein Fragezeichen auf. Das Spiel stand auf des Messers Schneide..... ?
Der_Scheich 25.01.2016
2. Immer diese Kantersiege...
"Peyton Manning und die Denver Broncos zogen überraschend deutlich gegen die Patriots von Tom Brady ins Finale der NFL ein". Ja, überraschend deutliche 2 Punkte Unterschied mit Ausgleichschance bis in die letzten Spielsekunden herein. Schade dass es nicht so eine enge Kiste war wie zwischen Arizona und Carolina.
kc85 25.01.2016
3. AFC top, NFC flop ...
... zumindets was die Conference Championship Games angeht. Das AFC-Finale war ein echter Fingernagel-Killer bis in die letzten Sekunden, was man vom Finale der NFC leider absolut nicht sagen kann. Da war schon zeitig gepflegte Langeweile angesagt. Der Superbowl könnte ein spannendes Spielchen liefern, wenn die Broncos-Defense hält und Manning einen guten Tag hat - worauf ich hoffe. Aber eigentlich können sich die Panthers nur selber schlagen. kc85
Konakri 25.01.2016
4.
Ein 20-18 Sieg sehen Sie als deutlich an? Oder verwechseln Sie da grade was mit dem ARI-CAR Spiel?
mha 25.01.2016
5. Spiel gesehen?
Das Spiel Broncos gegen Patriots hatte weder einen "klaren" Sieger, noch war das Ergebnis "überraschend deutlich". Im Gegenteil: es war bis zur letzten Sekunde spannend und ich hätte mir diese Partie als Superbowl-Finale gewünscht.
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