Deutsches Olympiateam Drei DRV-Boote kämpfen um Gold

Ruderer Hartig (r.) und Lichtschlag: Finaleinzug auf dem Dorney Lake
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Ruderer Hartig (r.) und Lichtschlag: Finaleinzug auf dem Dorney Lake

2. Teil: Dressurteam startet gut, Deibler im Halbfinale


Das deutsche Dressurteam hat dank Dorothee Schneider einen sehr guten Start in London erwischt. Die 43 Jahre alte Debütantin ritt mit ihrem Pferd Diva Royal zu 76,277 Prozentpunkten. "Das war große Klasse", sagte Bundestrainer Jonny Hilberath. "Das Pferd war in Topform, die Runde war nahezu perfekt." Für die deutsche Mannschaft reiten am Freitag Kristina Sprehe mit Desperados und Helen Langehanenbergmit Damon Hill. Anabel Balkenhol, die in London als Einzelstarterin reitet, zeigte hingegen eine enttäuschende Vorstellung. Sie erhielt für ihren Ritt mit Dablino 70,973 Prozentpunkte.

Schwimmer Steffen Deibler hat das Hablfinale über 100 Meter Schmetterling erreicht. Der Athlet schwamm in persönlicher Bestzeit von 51,92 Sekunden als Sechstbester ins Halbfinale am Abend. Diese Chance hat auch noch Benjamin Starke - er muss allerdings nachsitzen. Er wird als 16. nach 52,36 Sekunden mit dem zeitgleichen Japaner Takeshi Matsuda den letzten Halbfinal-Platz ausschwimmen.

Bei den Judo-Damen hat Heide Wollert den Einzug ins Viertelfinale der Klasse bis 78 Kilogramm verfehlt. Die WM-Dritte von 2009 unterlag in ihrem Auftaktkampf der Polin Daria Pogorzelec durch eine große Wertung (Ippon) nach 1:33 Minuten.

Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft hat den ersten Sieg geschafft und die Chance aufs Viertelfinale gewahrt. Gegen Europameister Serbien gewann das Team von Trainer Vital Heynen 3:2 (22:25, 27:29, 25:18, 25:20, 20:18). Bei noch zwei ausstehenden Partien kann die deutsche Mannschaft den Einzug in die K.o.-Runde aber nicht mehr aus eigener Kraft schaffen und ist auf Serbien angewiesen. Gegner sind am Samstag Tunesien und am Montag Weltmeister Brasilien.

Die Schnellfeuerschützen Christian Reitz und Ralf Schumann müssen um die Finalteilnahme am Freitag bangen. Bei den drei Auftaktrunden leisteten sie sich viele Ausrutscher. Reitz, 2008 Olympia-Dritter in Peking, schoss insgesamt 292 Ringe und liegt derzeit auf Rang acht. Der dreimalige Olympiasieger Schumann kam nur auf 287 Ringe und hat als 15. wenig Chancen auf einen der ersten acht Plätze, die zur Finalteilnahme berechtigen.

Die Starbootsegler Robert Stanjek und Frithjof Kleen sind bei der Regatta vor Weymouth nach einem Frühstart vor der siebten Wettfahrt disqualifiziert worden. Nach Rang elf im achten Rennen rutschte das Duo auf Platz acht zurück. An der Spitze der Starbootflotte, die als Königsdisziplin des olympischen Segelsports gilt, kämpfen die beiden Doppel-Olympiasieger Iain Percy mit Andrew Simpson aus Großbritannien und Robert Scheidt mit Bruno Prada aus Brasilien um die Führung.

joe/sid/dpa



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