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NBA: Nowitzki führt Dallas zum Sieg über Portland

Dirk Nowitzki gegen Allen Crabbe Zur Großansicht
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Dirk Nowitzki gegen Allen Crabbe

Die Dallas Mavericks haben in der NBA die Portland Trail Blazers bezwungen. Allein Dirk Nowitzki erzielte 40 Punkte - und stellte damit einen persönlichen Rekord für diese Spielzeit auf.

Dank einer Gala von Dirk Nowitzki ist den Dallas Mavericks im Kampf um die NBA-Playoffs ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten gelungen: Der deutsche Basketball-Star erzielte am Sonntag beim 132:120 nach Verlängerung über die Portland Trail Blazers 40 Punkte. Er stellte damit einen persönlichen Rekord für diese Spielzeit auf.

Mit dem 35. Sieg in der 70. Partie der regulären Saison zogen die Mavs in der Western Conference mit den siebtplatzierten Houston Rockets gleich. Portland kommt als Sechster auf 36 Erfolge, die besten acht Teams erreichen die K.o.-Runde.

Mit acht Punkten in Serie führte Nowitzki sein Team in der Verlängerung zum Sieg, zudem kam der 37-Jährige auf insgesamt acht Rebounds. Zuletzt hatte der Würzburger vor mehr als zwei Jahren 40 Punkte erzielt.

Neben Nowitzki trumpfte auch Aufbauspieler Deron Williams mit 31 Zählern und 16 Assists groß auf. Zudem hatte der tunesische Center Salah Mejri mit 13 Punkten, 14 Rebounds und sechs Blocks großen Anteil am Erfolg. Für Dallas war es erst der zweite Sieg in den vergangenen neun Partien.

Von "Irk" zu Dirk
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Einfach nur Dirk: In fast 16 Jahren in der NBA hat sich Dirk Nowitzki seinen Status als einer der besten Spieler der Basketball-Geschichte erarbeitet. In den USA nennen sie die größten Sporthelden nur mit Vornamen. Nowitzki ist einer von ihnen.

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Schließlich ist er einer der besten Basketballspieler der Welt. Als erstem europäischen Spieler gelang es dem 2,13 Meter großen Power Forward in der NBA, mehr als 20.000 Punkte zu erzielen. Mittlerweile kommt er auf mehr als 29.000 Zähler und liegt damit in den Top-Ten der Liga-Geschichte.

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Dabei erlebte Nowitzki einen schweren Start in den USA. Anfang 1999 kam er als 20-Jähriger in die NBA und hatte zunächst große Probleme, sich an das Niveau zu gewöhnen. Oft wurde er verspottet, oft wurde er "Irk" genannt - ohne "D" für Defense.

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Doch Nowitzki schloss mit seinem vielseitigen Spiel zu den NBA-Superstars auf und wurde zu einer beständigen Größe der Dallas Mavericks.

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Die Popularität des "German Wunderkind" stieg nicht nur bei den Fans in Dallas und Deutschland. Von 2002 bis 2012 war er immer Allstar und immer in einem der drei All-NBA-Teams vertreten.

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Gemeinsam mit seinen Freunden Steve Nash und Michael Finley machte Nowitzki die Mavericks zu einem Gewinnerteam. 2001 stand der Klub zum ersten Mal seit elf Jahren wieder in den Playoffs. Danach verpasste Nowitzki nur 2012/2013 die Endrunde um die Meisterschaft.

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Auch mit der deutschen Nationalmannnschaft feierte Nowitzki Erfolge. 2002 holte die DBB-Auswahl bei der Weltmeisterschaft Bronze, 2005 bei der EM sogar Silber. Bei beiden Turnieren bekam Nowitzki die Auszeichnung zum MVP.

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Als seinen persönlichen Höhepunkt nennt Nowitzki immer die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking. Nowitzki war bei der Eröffnungszeremonie in Peking sogar Fahnenträger. In den Jahren danach spielte er seltener für Deutschland, um sich für die harte NBA-Saison zu schonen.

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Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon schwere Rückschläge einstecken müssen. 2006 verspielte er mit den Mavs im Finale gegen die Miami Heat eine 2:0-Führung - ein Tiefpunkt in der Karriere des Deutschen.

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Ein weiterer folgte schon ein Jahr später: Trotz der besten Regular-Season-Bilanz der gesamten NBA (67:15) schieden die Mavericks in der ersten Playoff-Runde gegen die Golden State Warriors aus (2:4). Nowitzki spielte schwach, dabei hatte er in der Saison noch überragt.

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Für seine Leistungen in der regulären Saison 2006/2007 wurde er als erster Europäer als MVP ausgezeichnet.

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Nowitzki erreichte in den folgenden Jahren wiederum Top-Niveau und bewies, dass er ein Team führen kann. Obwohl das Team in den Playoffs nicht mehr weit kam, verlängerte er 2010 um weitere vier Jahre. Für seine Treue wurde er 2011 mit dem NBA-Titel belohnt.

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"Ich kann es nicht fassen": NBA-Meister, wertvollster Spieler der Finalserie - all das war für Dirk Nowitzki kurz nach dem entscheidenden sechsten Spiel in Miami zu viel. In der Serie gegen die favorisierten Heat wurde Nowitzki endgültig zur Basketball-Legende.

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In seiner Heimatstadt Würzburg gab es einen riesigen Empfang für den damals 33-Jährigen. Zehntausende nahmen an der Parade zu Nowitzkis Ehren teil.

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Auch in Zukunft wird Nowitzki für die Dallas Mavericks spielen. Im Sommer 2014 verlängerte der mittlerweile 36-Jährige erneut, diesmal um weitere drei Jahre.

aar/dpa

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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.


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