NBA Nowitzkis Mavericks schwächeln, Warriors feiern Rekorde

Ein gut aufgelegter Dirk Nowitzki reichte nicht: Die Dallas Mavericks haben in der NBA das dritte Spiel in Folge verloren. Meister Golden State brach gleich zwei Rekorde.

NBA-Profi Dirk Nowitzki
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NBA-Profi Dirk Nowitzki


Die Golden State Warriors haben einen NBA-Rekord aufgestellt. Am Montag (Ortszeit) gewann der Meister 119:113 gegen die Orlando Magic, es war der 45. Heimsieg in Folge. Damit knackte Golden State die Bestmarke der Chicago Bulls um Michael Jordan aus der Saison 1995/1996.

Stephen Curry sorgte für einen weiteren Rekord: Der Point Guard ist nun der erste Spieler der NBA-Geschichte mit mehr als 300 erfolgreichen Dreipunktwürfen in einer Saison. Gegen die Magic verwandelte Curry sieben Dreier und war mit überragenden 41 Punkten bester Mann auf dem Parkett.

Nach der peinlichen 95:112-Niederlage am Sonntag beim zweitschlechtesten Team der Liga (Los Angeles Lakers) rehabilitierten sich die Kalifornier und führen die Liga mit 56 Siegen und sechs Niederlagen weiter deutlich an.

Nowitzki: "Wir müssen uns Sorgen machen"

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks schwächeln dagegen weiter. Die 90:109-Niederlage gegen die Los Angeles Clippers war die dritte Pleite in Serie.

Knapp fünf Minuten vor Ende des dritten Spielabschnitts führte Dallas noch mit 65:64, doch dann zogen die Clippers mit einem 19:4-Lauf auf 83:68 davon. "Wir müssen uns Sorgen um die Playoffs machen", sagte Nowitzki, der 22 Punkte erzielte und als einziger Spieler bei Dallas Normalform zeigte. Chandler Parsons, Deron Williams und Wesley Matthews trafen insgesamt nur fünf von 25 Würfen.

Die Niederlage war ein weiterer Rückschlag im Kampf um die besten Playoff-Plätze in der Western Conference. Dallas bleibt mit einer Bilanz von 33:31-Siegen zwar Sechster, der Abstand zu Platz fünf (Memphis Grizzlies) wird jedoch immer größer. Portland auf Platz sieben ist punktgleich, Houston hat als Achter nur einen Sieg weniger.

Von "Irk" zu Dirk
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Einfach nur Dirk: In fast 16 Jahren in der NBA hat sich Dirk Nowitzki seinen Status als einer der besten Spieler der Basketball-Geschichte erarbeitet. In den USA nennen sie die größten Sporthelden nur mit Vornamen. Nowitzki ist einer von ihnen.

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Schließlich ist er einer der besten Basketballspieler der Welt. Als erstem europäischen Spieler gelang es dem 2,13 Meter großen Power Forward in der NBA, mehr als 20.000 Punkte zu erzielen. Mittlerweile kommt er auf mehr als 29.000 Zähler und liegt damit in den Top-Ten der Liga-Geschichte.

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Dabei erlebte Nowitzki einen schweren Start in den USA. Anfang 1999 kam er als 20-Jähriger in die NBA und hatte zunächst große Probleme, sich an das Niveau zu gewöhnen. Oft wurde er verspottet, oft wurde er "Irk" genannt - ohne "D" für Defense.

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Doch Nowitzki schloss mit seinem vielseitigen Spiel zu den NBA-Superstars auf und wurde zu einer beständigen Größe der Dallas Mavericks.

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Die Popularität des "German Wunderkind" stieg nicht nur bei den Fans in Dallas und Deutschland. Von 2002 bis 2012 war er immer Allstar und immer in einem der drei All-NBA-Teams vertreten.

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Gemeinsam mit seinen Freunden Steve Nash und Michael Finley machte Nowitzki die Mavericks zu einem Gewinnerteam. 2001 stand der Klub zum ersten Mal seit elf Jahren wieder in den Playoffs. Danach verpasste Nowitzki nur 2012/2013 die Endrunde um die Meisterschaft.

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Auch mit der deutschen Nationalmannnschaft feierte Nowitzki Erfolge. 2002 holte die DBB-Auswahl bei der Weltmeisterschaft Bronze, 2005 bei der EM sogar Silber. Bei beiden Turnieren bekam Nowitzki die Auszeichnung zum MVP.

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Als seinen persönlichen Höhepunkt nennt Nowitzki immer die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking. Nowitzki war bei der Eröffnungszeremonie in Peking sogar Fahnenträger. In den Jahren danach spielte er seltener für Deutschland, um sich für die harte NBA-Saison zu schonen.

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Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon schwere Rückschläge einstecken müssen. 2006 verspielte er mit den Mavs im Finale gegen die Miami Heat eine 2:0-Führung - ein Tiefpunkt in der Karriere des Deutschen.

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Ein weiterer folgte schon ein Jahr später: Trotz der besten Regular-Season-Bilanz der gesamten NBA (67:15) schieden die Mavericks in der ersten Playoff-Runde gegen die Golden State Warriors aus (2:4). Nowitzki spielte schwach, dabei hatte er in der Saison noch überragt.

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Für seine Leistungen in der regulären Saison 2006/2007 wurde er als erster Europäer als MVP ausgezeichnet.

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Nowitzki erreichte in den folgenden Jahren wiederum Top-Niveau und bewies, dass er ein Team führen kann. Obwohl das Team in den Playoffs nicht mehr weit kam, verlängerte er 2010 um weitere vier Jahre. Für seine Treue wurde er 2011 mit dem NBA-Titel belohnt.

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"Ich kann es nicht fassen": NBA-Meister, wertvollster Spieler der Finalserie - all das war für Dirk Nowitzki kurz nach dem entscheidenden sechsten Spiel in Miami zu viel. In der Serie gegen die favorisierten Heat wurde Nowitzki endgültig zur Basketball-Legende.

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In seiner Heimatstadt Würzburg gab es einen riesigen Empfang für den damals 33-Jährigen. Zehntausende nahmen an der Parade zu Nowitzkis Ehren teil.

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Auch in Zukunft wird Nowitzki für die Dallas Mavericks spielen. Im Sommer 2014 verlängerte der mittlerweile 36-Jährige erneut, diesmal um weitere drei Jahre.

cte/dpa



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sogehtdasnicht 08.03.2016
1. Der Wurm ist drin...
Seit dem Allstar-Break ist die Team-Chemie gefühlt schlechter, diverse Starter im Formtief (es sollte den jüngeren zu denken geben, dass Dirk immer noch so wichtig für den Teamerfolg ist) aber vor allem, wie es eigentlich immer in der zweiten Saisonhälfte ist: Die Gegner haben sich Dallas inzwischen ausgeguckt, man weiß, wie man sie kriegt und der Coach der Mavs ist mal wieder relativ unflexibel in seinen Anpassungen. Allerdings hat das Team die Fans verwöhnt. Vor der Saison waren die Mavs eigentlich abgeschrieben, angeblich kein Playoff-Material. Es ist ein Erfolg, dass sie nun doch um die Playoffs mitspielen... (um dann in der ersten Runde rauszufliegen...)
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