Doping: Hindernisläufer Gezzar für zehn Jahre gesperrt

Eine Sperre, wohl gleichbedeutend mit dem Karriereende: Der 32-jährige Hindernisläufer Nour-Eddine Gezzar ist für zehn Jahre gesperrt worden. Der internationale Sportgerichtshof lehnte einen Einspruch ab. Der Franzose musste bereits 2006 wegen Steroid-Dopings zwei Jahre aussetzen.

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AFP

Leichtathlet Gezzar: Bereits 2006 wegen Dopings gesperrt

Hamburg - Der französische Hindernisläufer Nour-Eddine Gezzar ist nach einem zweiten Dopingvergehen für zehn Jahre gesperrt worden. Das teilte der französische Leichtathletik-Verband FFA mit.

Der 32-Jährige hatte die Sommerspiele in London verpasst, nachdem er bei den nationalen Meisterschaften im Juni positiv auf das Wachstumshormon Epo getestet und provisorisch suspendiert worden war. Der internationale Sportgerichtshof Cas hatte Gezzars Einspruch wegen vermeintlicher Testfehler abgewiesen.

Bereits 2006 war Gezzar positiv auf das anabole Steroid Nandrolon und das damals verbotene Diuretikum Finasterid getestet und für zwei Jahre gesperrt worden.

luk/dpa

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  • Dienstag, 28.08.2012 – 21:47 Uhr
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Epo und Epo-Doping
Die Ausdauerleistungsfähigkeit ist wesentlich vom Sauerstoffaufnahmevermögen abhängig. Erythropoetin (Epo) ist ein Eiweißhormon, das die Produktion roter Blutkörperchen (Erythrozyten) im Körper stimuliert. Je mehr Erythrozyten im Blut, desto mehr Sauerstoff kann aufgenommen und zu den Körperzellen transportiert werden - die Leistungsfähigkeit steigt.
Dopingsubstanzen und ihre Wirkung
Die Ausdauerleistung ist wesentlich davon abhängig, wie gut der Körper Sauerstoff aufnehmen kann. Das Hormon Erythropoetin (Epo) stimuliert die Produktion roter Blutkörperchen. Die erhöhte Anzahl der im Organismus zirkulierenden Erythrozyten verbessert die Kapazität des Blutes, Sauerstoff aufzunehmen und steigert damit Ausdauerleistungsfähigkeit.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbietet den Gebrauch von Epo seit langem. Seit 1983 ist es möglich, Epo synthetisch herzustellen. Entwickelt wurde es für Patienten mit schweren Nierenleiden, die an Blutarmut leiden.

Das Wachstumshormon HGH wird bei Kleinwüchsigkeit eingesetzt. HGH lässt nicht nur die Muskeln, sondern auch die Knochen wachsen, das führt zu langen Gliedmaßen, einem verformten Kopf und Riesenhänden. Zudem verändert sich die Struktur der Organe. (mit dpa)





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