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DOSB: Bach-Nachfolger soll im Dezember feststehen

Unbekannter Nachfolger (Mitte), Ex-Präsident Bach: Bis Dezember geklärt? Zur Großansicht
Bongarts/Getty Images

Unbekannter Nachfolger (Mitte), Ex-Präsident Bach: Bis Dezember geklärt?

Zumindest der Zeitplan für die Nachfolge von DOSB-Präsident Thomas Bach steht: Bis Dezember will man einen geeigneten Kandidaten gefunden haben. Bislang hat sich erst ein Bewerber aus der Deckung gewagt.

Hamburg - Der neue Präsident im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) soll am 7. Dezember in Wiesbaden gewählt werden. Dieses Ziel strebt die Führung des Dachverbandes an, der einen Tag nach dem Rücktritt des zum IOC-Chef gewählten Thomas Bach erstmals unter Interimspräsident Hans-Peter Krämer in Frankfurt am Main tagte. Gelingt es nicht, in den nächsten Wochen und Monaten einen mehrheitsfähigen Nachfolge-Kandidaten zu finden, wird der Bach-Nachfolger erst ein Jahr später gewählt. So lange ist das derzeitige Präsidium noch im Amt.

Weitere Klärung erfolgt am Donnerstag auf der Tagung der Spitzensportverbände ebenfalls in Frankfurt am Main und am 30. September, wenn die Spitzengremien des DOSB in München zusammenkommen. Dort geht es allerdings in erster Linie um die Frage, ob der DOSB nach dem gescheiterten Anlauf auf die Winterspiele 2018 für eine erneute Münchener Bewerbung für 2022 plädiert.

Bisher hat nur DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch öffentlich gemacht, dass er das Präsidentenamt übernehmen würde. Als interne Kandidaten gelten auch Christa Thiel, DOSB-Vize und Präsidentin des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), sowie Walter Brechtken, Chef des Deutschen Turner-Bundes (DTB).

Im Gespräch sind als externe Lösungen auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier für den Fall, dass er am kommenden Sonntag bei der Bundestagswahl sein Amt verliert, und der frühere Manager des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen, Willi Lemke.

aha/sid

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1. Ganz großartig
sogehtdasnicht 17.09.2013
Die hervorragenden Kompetenzen des neuen IOC-Präsidenten Herrn Bach kann man an der Nachfolgeregelung sehen. Es gibt keine. Was schon sehr wundert, denn wenn man Favorit für eine Wahl ist, dann könnte man ja voraussehen, dass eine Nachfolge geregelt werden muss. Und wenn man sich dann Interviews aus dem Morgenmagazin der letzten Tage in Erinnerung ruft, wo andere Sportfunktionäre meinen, auf den neuen DOSB-Präsidenten wartet eine Menge Arbeit, weil einige zentrale Themen vom ehemaligen DOSB-Chef Bach nicht nachhaltig angegangen worden sind, dann muss man schon sehr deutlich mal mit dem Kopf schütteln. "Netzwerken" und "Karriereplanung" scheint ja das einzige gewesen zu sein, was lief...
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