Hamburg - Weltumsegler Yann Elies ist in Sicherheit. Der Franzose hatte sich bei der Vendée-Globe-Regatta am vergangenen Donnerstag im Indischen Ozean auf dem Weg nach Australien nach einem verunglückten Manöver einen Bruch des Oberschenkelknochens zugezogen und musste seitdem mit starken Schmerzen allein an Bord seiner Yacht "Generali" ausharren.
Zwar war Konkurrent und Landsmann Marc Guillemot mit seiner Yacht "Safran" bereits am gestrigen Freitag zur Unglücksstelle geeilt, doch Elies konnte erst am Samstag durch eine gewagte Rettungsaktion bei hohem Wellengang mit Hilfe eines Schlauchbootes von Bord seiner Yacht geborgen werden. Aus dem australischen Perth war die Fregatte "Arunta" zur Hilfe geeilt.
An Bord der Fregatte kümmert sich ein Arzt um den verletzten Segler. Helfer Guillemot berichtete: "Die Jungs haben perfekte Arbeit geleistet. Es war wie ein Traum, erschien irgendwie nicht real." Teammitglieder von Yann Elies sind unterwegs zur Yacht, um das Boot nach Australien zu segeln.
Vor Yann Elies hatten bereits elf Skipper der insgesamt 30 Teilnehmer an der Einhand-Nonstop-Weltumseglung aufgeben müssen. Zuletzt war der Mast auf Mike Goldings "Ecover" gebrochen. Den Start- und Zielhafen Les Sables D'Olonne an der französischen Westküste werden die schnellsten Yachten nach insgesamt 24.275 Seemeilen voraussichtlich Ende Februar erreichen.
mti/dpa
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