Dressur-WM Langehanenberg und Sprehe gewinnen Silber und Bronze

Helen Langehanenberg hat bei der Dressur-WM im Grand Prix Special die Goldmedaille knapp verpasst. Die Teamweltmeisterin holte beim Sieg der Britin Charlotte Dujardin Silber. Kristina Sprehe ritt auf Rang drei.

Dressurreiterin Langehanenberg: Platz zwei im Grand Prix Special
REUTERS

Dressurreiterin Langehanenberg: Platz zwei im Grand Prix Special


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Hamburg - Die deutschen Dressurreiterinnen Helen Langehanenberg und Kristina Sprehe haben bei den Weltreiterspielen im französischen Caen Silber und Bronze geholt. Die 32 Jahre alte Langehanenberg erhielt für ihren Ritt im Grand Prix Special mit Damon Hill 84,468 Prozentpunkte, ihre Teamkollegin Kristina Sprehe ritt auf Desperados zu 79,762 Prozent.

Besser als das deutsche Duo war nur die britische Doppel-Olympiasiegerin Charlotte Dujardin mit Valegro, die auf 86,120 Prozent kam. Fabienne Lütkemeier (74,062 Prozent) musste sich im Sattel des Wallachs D'Agostino mit Rang 19 begnügen und verpasste die Kür am Freitag, für die sich nur die besten 15 Paare aus dem Special qualifizierten.

Langehanenberg war mehr als zufrieden: "Ich habe heute etwas mehr Risiko geritten. Für mich war der Ritt super, super." Nicht am Start war Isabell Werth gewesen, deren Stute Bella Rose wegen einer Hufentzündung die Heimreise hatte antreten müssen. "Es ist einfach nur frustrierend", sagte Werth: "Gestern habe ich versucht, sachlich zu bleiben. Heute fällt das schwerer." Am Montag war das deutsche Dressur-Team mit Werth Weltmeister geworden.

Damit haben die Dressurreiter als erste deutsche Sportler überhaupt die Olympia-Qualifikation für Rio de Janeiro 2016 geschafft. "Wir haben gestern Abend dafür einen Glückwunsch vom DOSB bekommen", sagte Dennis Peiler, der Sportchef im Reitverband FN.

psk/dpa



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