DTM in Hockenheim Debütant Schumacher abgeschlagen, Routinier Ekström abgeklärt

Gelungener DTM-Auftakt für Audi: Die Ingolstädter schafften auf dem Hockenheimring einen Dreifachsieg. Mercedes-Neuling Ralf Schumacher kam nicht auf die vorderen Plätze, Titelverteidiger Mattias Ekström war nicht zu stoppen.


Hamburg - Ralf Schumacher ist in seinem ersten DTM-Rennen beim Sieg von Titelverteidiger Mattias Ekström auf den 14. Platz gefahren. "Das war natürlich super", freute sich Ekström, der vor 93.000 Zuschauern am gesamten Rennwochenende nach 37 Runden in 59:17,726 Minuten gewann. "Es war wichtig, erst einmal in den Trott zu kommen", sagte Schumacher, "jeder Kilometer tut mir gut."

DTM-Pilot Schumacher: Platz 14 bei der Premiere
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DTM-Pilot Schumacher: Platz 14 bei der Premiere

Der frühere Formel-1-Pilot reihte sich in Hockenheim wie von ihm selbst erwartet im Mittelfeld ein. In seinem Mercedes-Jahreswagen hatte der 32-Jährige mit dem Kampf um den Sieg oder der Punktevergabe nichts zu tun. Nach 169,238 Kilometern hatte Schumacher im ersten von zehn Saisonrennen 49,872 Sekunden Rückstand auf den Sieger.

An der Spitze gab es eine Demonstration von Titelverteidiger Audi, der beim Debüt des neuen A4 gleich einen Dreifachsieg feierte. "Wir hatten schon im Qualifying gesehen, welches Potenzial wir haben. Ich freue mich, dass wir das im Rennen genauso umgesetzt haben. Das war ein toller Einstand", sagte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich.

Hinter dem Schweden Ekström, der schon im vorigen Jahr seinen Weg zum Titel mit einem Sieg in Hockenheim begonnen hatte, fuhren der Trainingsschnellste Timo Scheider (0,824 Sekunden zurück) und Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen aus Dänemark (19,604 Sekunden zurück) auf die weiteren Podiumsplätze.

Bester Mercedes-Pilot war auf Rang vier der Kanadier Bruno Spengler, der Martin Tomczyk im vierten neuen Audi nach hartem Kampf hinter sich ließ und am Ende 20,872 Sekunden Rückstand auf Ekström hatte. Für den 29-Jährigen Ekström war es im 71. DTM-Rennen seiner Karriere der elfte Sieg. Damit schloss er in der ewigen Audi-Siegerliste zu Spitzenreiter Hans-Joachim Stuck auf.

luk/sid/dpa



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