Motorsport: Rockenfeller feiert Titelgewinn in der DTM
Mike Rockenfeller hat sich erstmals zum Champion im Deutschen Tourenwagen Masters gekrönt. Dem 29-Jährigen reichte beim neunten und vorletzten Saisonlauf in Zandvoort der zweite Platz hinter Konkurrent Augusto Farfus zum vorzeitigen Titelgewinn.
Hamburg - Ziel vorzeitig erreicht: Zum ersten Mal in seiner Karriere hat Audi-Pilot Mike Rockenfeller den Titel im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) gewonnen. Nach dem zweiten Platz in Zandvoort und 26 Punkten Vorsprung auf Tagessieger Augusto Farfus (BMW) kann dem 29-Jährigen nach dem vorletzten Rennen auch der Brasilianer die Gesamtführung nicht mehr streitig machen. "Danke, danke, danke, was für ein Jahr. Vielen Dank an alle", jubelte Rockenfeller über Funk.
Das Saisonfinale in Hockenheim am 20. Oktober wird so zur Triumphfahrt für Rockenfeller, der als achter Deutscher die DTM für sich entscheiden konnte. "Wir haben gezeigt, dass wir es können, und haben gegen eine starke Konkurrenz wieder ein Zeichen gesetzt", freute sich Teamchef Ernst Moser.
Für Farfus geht es nach seinem Sieg am Sonntag nun nur noch um Punkte in der Herstellerwertung. Rang zwei in der Meisterschaft ist ihm ebenfalls sicher. Dritter in Zandvoort wurde Timo Scheider, für den Audi-Fahrer war es das beste Resultat in einer durchwachsenen Saison.
Motorradpilot Stefan Bradl hat seinen zweiten Podiumsplatz in der MotoGP nur knapp verpasst. Beim Großen Preis von Arágon belegte der 23-Jährige den fünften Platz. Der Honda-Pilot bleibt damit weiterhin WM-Sechster. Marc Márquez feierte den sechsten Saisonsieg und baute seine Führung im WM-Klassement aus. Der spanische Honda-Pilot liegt mit 278 Punkten deutlich vor seinem Landsmann und Weltmeister Jorge Lorenzo (Yamaha/239), der auf dem Kurs nahe Alcañiz Zweiter wurde. Der dritte Rang ging an den italienischen Superstar Valentino Rossi (Yamaha).
Sandro Cortese hat sein erstes Top-10-Ergebnis in der Moto2 gefeiert. Der 23-Jährige wurde Zehnter und holte sechs WM-Punkte. Marcel Schrötter (beide Kalex) kämpfte sich vom 20. Startplatz bis auf den zwölften Rang nach vorn. Der frühere 125ccm-Weltmeister Nicolás Terol (Suter) holte seinen zweiten Saisonsieg, ebenfalls auf das Podium schafften es seine spanischen Landsleute Esteve Rabat und Pol Espargaró.
In der Moto3 belegte Philipp Öttl den sechsten Rang und holte damit das beste Ergebnis seiner Karriere. In seinem erst 14. Rennen in der Moto3-Klasse lag der 17-Jährige im Ziel 21,539 Sekunden hinter Sieger Alex Rins aus Spanien, der von der Pole-Position gestartet war.
mib/dpa/sid
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| DTM-Meister seit 2000 | |
| Jahr | Fahrer (Marke) |
| 2013 | Mike Rockenfeller (Audi) |
| 2012 | Bruno Spengler (BMW) |
| 2011 | Martin Tomczyk (Audi) |
| 2010 | Paul di Resta (Mercedes) |
| 2009 | Timo Scheider (Audi) |
| 2008 | Timo Scheider (Audi) |
| 2007 | Matthias Ekström (Audi) |
| 2006 | Bernd Schneider (Mercedes) |
| 2005 | Gary Paffett (Mercedes) |
| 2004 | Matthias Ekström (Audi) |
| 2003 | Bernd Schneider (Mercedes) |
| 2002 | Laurent Aïello (Audi) |
| 2001 | Bernd Schneider (Mercedes) |
| 2000 | Bernd Schneider (Mercedes) |
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