Duke Kahanamoku Der Mann, der das Surfen in die Welt brachte

Als Schwimmer gewann er dreimal olympisches Gold, doch weltberühmt machte ihn sein Hobby: Wellenreiten. Heute vor 125 Jahren wurde Duke Kahanamoku in Hawaii geboren.

Google Doodle zum 125. Geburtstag von Duke Kahanamoku
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Google Doodle zum 125. Geburtstag von Duke Kahanamoku


Seine Kindheit und Jugend verbrachte Duke Kahanamoku mehr im Wasser als an Land. Am 24. August 1890 geboren, wuchs er in unmittelbarer Nähe von Waikiki Beach auf Oahu auf, einer Insel von Hawaii. Entweder er schwamm im Ozean oder er stellte sich auf eines der traditionellen Surfbretter aus Holz und ritt auf den Wellen.

Sein Talent blieb nicht unentdeckt: Kahanamoku qualifizierte sich für das US-Schwimmteam der Olympischen Spiele 1912 und gewann bei den Wettkämpfen in Stockholm Gold über 100 Meter Freistil. 1920 in Antwerpen wiederholte er diesen Triumph und gewann zudem Gold mit der 4x200-Meter-Freistilstaffel der USA.

Der Erste Weltkrieg verhinderte weitere Erfolge, weil wegen der Kämpfe die Olympischen Spiele 1916 abgesagt wurden. Kahanamoku nutzte die Zeit, in dem er die Welt bereiste und an Einladungswettkämpfen teilnahm.

Sein Surfbrett hatte er immer dabei: Während eines Aufenthalts in Kalifornien machte er 1912 das Surfen auf dem amerikanischen Festland populär. An Heiligabend 1914 bestaunten Schaulustige am Freshwater Beach nördlich von Sydney, wie Kahanamoku mit seinem Brett auf den Wellen ritt. Dieser Tag gilt als Geburtsstunde des Surfens in Australien, sein Board wird bis heute im Freshwater Surf Club ausgestellt.

Nach seiner Karriere spielte er kleine Rollen in Hollywood-Produktionen, von 1932 bis 1961 amtierte er als Sheriff von Honolulu. Am 22. Januar 1968 verstarb Kahanamoku an den Folgen eines Herzinfarkts. Seine Asche wurde vor Waikiki ins Meer gestreut.

Google ehrt seinen 125. Geburtstag mit einem Doodle.

syd



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